Partnerschule des Wintersports
Kooperationsmodell des Landschulheims mit dem Skiverband Chiemgau und dem Förderverein Schule und Skisport
"Skimodell Marquartstein"
Leistungssport und Schule miteinander in Einklang zu bringen, ist alles andere als einfach. Daher wurde im Herbst 1988 das Modell Marquartstein - Schule und Skisport, besser bekannt unter dem Namen Skimodell Marquartstein, ins Leben gerufen. Dieses Kooperationsmodell der weiterführenden Schulen Marquartsteins (also des Staatlichen Landschulheims Marquartstein, der Achtental-Realschule Marquartstein) mit dem Skiverband Chiemgau und dem eigens hierfür gegründeten Förderverein Schule und Skisport unter dem Vorsitz von Bernd Gietl, dem Bürgermeister von Bergen, hat sich bei der Skisportförderung bestens bewährt.
Nach jahrelanger erfolgreicher Arbeit wurde nun im Jahr 2004 das bewährte Skimodell Marquartstein durch das kultusministerielle Pilotprojekt Partnerschule des Wintersports abgelöst.
Ziel des Skimodells am Landschulheim Marquartstein bzw. des Pilotprojekts Partnerschule des Wintersports war und ist es, den nordischen und den alpinen Schüler- und Jugendskilauf nicht nur in der Spitze, sondern auch in der Breite zu unterstützen. Denn während sich die meisten zukünftigen Skisport-Asse mehr oder weniger als Einzelkämpfer durchschlagen müssen, können die Schülerinnen und Schüler an diesen Partnerschulen des Wintersports ab jetzt einen ganz besonderen, in Zukunft weitgehend staatlich geförderten Weg gehen.
Bei den jungen Leistungssportlern aus dem Schüler und Jugendbereich geschieht diese besondere Förderung in der Regel durch Freistellung vom Unterricht für Wettkämpfe und Kaderlehrgänge, koordinierte Terminierung der anfallenden nachzuholenden Leistungsnochweise und Vermittlung von Nochführunterricht für die betroffenen Schülerinnen und Schüler. Die anfallenden Mittel für den Nachführunterricht werden in das Stundenbudget der Schule integriert.
An der Basis unterstützt die Schule den Skisport vor allem durch zahlenmäßig großzügige Meldungen für Schulwettbewerbe, die Organisation hierfür notwendiger schulinterner Ausscheidungswettkämpfe und das Angebot einer Neigungsgruppe für die jungen Skisportler, die vor allem in einer breiten sportlichen Grundschulung ihren Schwerpunkt hat.
Auch der bisher so erfolgreiche Förderverein Schule und Skisport stellt seine Tätigkeit nicht ein, sondern steht uns weiterhin - Gott sei Dank - als regional agierende Stütze schnell und unbürokratisch zur Seite.
Weitere Informationen, so etwa zum Aufnahmetest finden Sie unter: PZW-Marquartstein
Voraussetzungen für die Aufnahme neuer „PZW-Kids“ :
- Schulische Eignung für das Gymnasium
- Sportliche Eignung, belegt v.a. durch Empfehlung des Vereinstrainers
- Erfolgreiches Absolvieren des „PZW-Aufnahmetests“
Was bieten wir?
- Unkomplizierte Unterrichtsbefreiungen für Training und Wettkampf
- Rücksichtnahme bei der Schulaufgabenterminierung
- Keine mündlichen Leistungserhebungen unmittelbar nach längeren Lehrgängen oder Wettkämpfen
- Kostenloser Nachführunterricht
- Persönlicher Kontakt zwischen Schule, Elternhaus und Trainern
- Allgemeines Koordinations- und Stabilisationstraining außerhalb der Schneesaison (Mittwoch 13.15 – 14.45 Uhr)
- Alpines Renntraining zwischen Weihnachten und Ostern (Mittwoch nachmittags, Skigebiet Steinplatte, in Zusammenarbeit mit der TG Achental)
Was fordern wir von unseren Skimodell-Schülern?
- Rechtzeitige Bekanntgabe von Wettkampf- und Trainingsterminen bei Schulleitung und betroffenen Lehrkräften
- Regelmäßige Teilnahme am Koordinations- und Stabilisationstraining außerhalb der Schneesaison (Befreiungen nur in Ausnahmefällen!)
- Startpflicht und Leistungsbereitschaft in der jeweiligen Disziplin bei Schulsportwettkämpfen
Informationen erteilt gerne Herr OStR Ramoser, den Sie über das Sekretariat der Schule unter 08641-624-0 erreichen können.


