Studienfahrt der Lateinschülerinnen und -schüler nach Wien
Vom 25. bis 27. März 2026 machten sich die Lateinschülerinnen und -schüler der 7. Klassen, der Q12 und Q13 gemeinsam mit ihren Lehrkräften Frau Wagner, Frau Altmann, Frau Knitl und Herrn Zill auf den Weg nach Wien – eine Reise, die trotz kühler Temperaturen von bester Stimmung getragen war und eindrucksvolle Einblicke in die antike Welt bot.
Gleich nach der Ankunft stand für die Jüngeren eine Stadtführung durch Wien auf dem Programm. Zwischen Stephansdom, Hofburg und Heldenülatz erhielten die Schülerinnen und Schüler nicht nur architektonische Eindrücke, sondern auch spannende historische Hintergründe zur Entwicklung der Stadt von der Römerzeit bis zur Moderne. Die Oberstufenschüler besuchten das Römermuseum Wien, wo die Gruppe die Spuren des antiken Legionslagers Vindobona erkundete.
Der zweite Tag führte die Gruppe nach Carnuntum, einer der bedeutendsten römischen Ausgrabungsstätten Mitteleuropas. Die Schülerinnen und Schüler konnten dort rekonstruierte römische Häuser betreten, Ausgrabungsfelder besichtigen und hautnah erleben, wie das Alltagsleben in einer antiken Provinzstadt ausgesehen hat. Sogar eine funktionsfähige Therme war in Betrieb. Weiter ging es zum Römermuseum in Deutsch Altenburg, das mit seinen Funden aus dem Militär- und Zivilleben der Region beeindruckte. Abends besuchte die Gruppe gemeinsam den Prater, dabei zeigen die Lateinschüler wie ein Voll-Crash im Autoscooter aussieht.
Ein besonderes Highlight war am letzten Tag der Besuch im Keltendorf Mitterkirchen, wo die Gruppe nicht nur einen Einblick in das Leben der Hallstattzeit erhielt, sondern auch selbst aktiv werden durfte. Beim Metallworkshop konnten die Schülerinnen und Schüler eigene kleine Werkstücke herstellen – eine Erfahrung, die vielen noch lange in Erinnerung bleiben dürfte. Den Abschluss des Tages bildete ein gemeinsames Mittagessen.
Auch wenn das Wetter sich eher von seiner frischen Seite zeigte, tat dies der Stimmung keinen Abbruch. Die Studienfahrt bot eine gelungene Mischung aus Kultur, Geschichte, praktischem Erleben und Miteinander. Die Teilnehmer kehrten mit vielen neuen Eindrücken und einem lebendigen Bild von der Antike zurück.