Verabschiedung der Abituria 2026

Feierliche Übergabe der Abiturzeugnisse im Alten Bad Unterwössen


In einem festlichen Rahmen im Alten Bad in Unterwössen verabschiedete das Gymnasium LSH Marquartstein seinen diesjährigen Abiturjahrgang. Die stimmungsvolle Atmosphäre, musikalisch eröffnet vom Schulchor, bot den passenden Rahmen für diesen bedeutsamen Moment im Leben der Absolventinnen und Absolventen.

Nach der musikalischen Einstimmung begrüßte Gerhard Mayer die Anwesenden. In den anschließenden Grußworten richtete Stefan Kattari, stellvertretender Landrat, seine Worte an die Abiturientinnen und Abiturienten. Mit dem Satz, dass die Welt warte, machte er deutlich, welche Möglichkeiten nun offenstehen, verband dies jedoch mit der Hoffnung, dass der ein oder andere nach Studium oder Ausbildung wieder ins Achental zurückkommt.

Auch Tanja Fischer, Vorsitzende des Elternbeirats, gratulierte herzlich zum bestandenen Abitur. Sie betonte, dass nach einer intensiven Zeit des Lernens und der persönlichen Entwicklung nun jede und jeder Einzelne die eigene Richtung selbst bestimmen könne.

Ein besonderer Programmpunkt war die Ehrung herausragender Seminararbeiten durch Georg Nusser, den Vorsitzenden des Bundes der Altmarquartsteiner. Ausgezeichnet wurden Johanna Allekotte, Annalena Berthold, Sophia Brandstetter, Laura Buchner, Ruth Diehl, Julia Esteves Warnecke, Leonie Ketterer, Pia Mix, Luisa Muche sowie Flora und Helena Philipp für ihre besonderen Leistungen.

Für den Abiturjahrgang selbst sprach Eleni Westerbeck. In ihrer Rede bekannte sie, mit einem lächelnden und einem weinenden Auge auf der Bühne zu stehen. Rückblickend hob sie insbesondere den starken Gemeinschaftssinn ihres Jahrgangs hervor und dankte sowohl den Eltern als auch den Lehrkräften für deren Unterstützung und Begleitung in den vergangenen Jahren.

Internatsleiter Jürgen Bader verabschiedete die vier Internatsschülerinnen und -schüler: Minh Nghuen, Ruth Diehl, Louisa Fischer und Paul von Oertzen. Letzterer hatte über viele Jahre hinweg als Festsaaltechniker bei Schulveranstaltungen für den reibungslosen technischen Ablauf gesorgt.

Den Schlusspunkt der Reden setzte Schulleiterin Katharina Brachmann. In ihrer humorvollen Ansprache griff sie das Motto des Jahrgangs „Abikini – knapp, aber passt schon“ auf und arbeitete mit anschaulichen Metaphern. Mit dem bestandenen Abitur, so betonte sie, hätten die jungen Erwachsenen nun den Nichtschwimmerbereich verlassen. Nun gelte es, zu schwimmen, zu paddeln und sich auch einmal treiben zu lassen. Sie zeigte sich überzeugt: „Der Abikini sitzt – der Sommer des Lebens kann kommen.“

Für die musikalische Umrahmung der Feier sorgten Luise Stopfer und Marinus Müller am Klavier sowie ein beeindruckendes Duett von Kilian Kroiß (Posaune) und Michael Hiemke (Klavier).

Den feierlichen Höhepunkt bildete schließlich die Überreichung der Abiturzeugnisse durch die beiden Schulleiterinnen Katharina Brachmann und Marianne Brandl-Dierschke sowie die Oberstufenkoordinatoren Helmut Liebl und Peter Straßer. 

Besonders hervorzuheben sind Sophia Brandstetter, Pia Mix und Luisa Muche, die mit 1,0 ihr Abitur absolvierten. Ein sehr gutes Ergebnis erreichten auch Johanna Allekotte, Martin Bogenfürst, Laura Buchner, Julia Esteves Warnecke, Svenia Fitzner, Luisa Fritsch, Rico Galmbacher, Leonie Ketterer, Luisa Muche und Helena Philipp. 

Ausgezeichnet wurden zudem Ruth Diehl für ihre Tätigkeit im Schulsanitätsdienst, Anian Erfurth, Tobias Luchner und Luise Stopfer für ihr Mediatorenamt, David Heuwinkel, Lela Lorenz, Inas Sedic, Razvan Monteanu für ihr Tutorenamt, Eleni Westerbeck für ihr Amt als Bezirksschülersprecherin und Jonas Stamm für seine abgeschlossene Schreinerausbildung. Der Verband der Historiker und Historikerinnen verlieh Svenja Fitzner und Luisa Fritsch einen Buchpreis für herausragende Leistungen im Fach Geschichte. Helene Jurkat, die sich auch als Mediatorin für die Belange der Schule eingesetzt hatte, wurde vom Altphilologenverband für das beste Lateinabitur ausgezeichnet. 

Bei so vielen Prämierungen hat die Schulfamilie des Gymnasiums Marquartstein allen Grund stolz auf den ersten Jahrgang des G9-Abiturs zu sein, zumal der Gesamtschnitt von 2,0 auch Anlass zur Freude ist.

Beim anschließenden Sektempfang bot sich Gelegenheit, gemeinsam auf die erbrachten Leistungen anzustoßen und diesen besonderen Tag gebührend ausklingen zu lassen.