Fachunterricht und Leistungserhebung

Selbstverständnis des Fachs:

Im katholischen Religionsunterricht treten die jungen Menschen von ihren unterschiedlichen Lebenswelten her in reflektierten Dialog mit dem kirchlichen Glauben. Ausgehend von der christlichen Überlieferung erschließen die Schüler einen religiösen Zugang zur Wirklichkeit, der sich durch keine andere Dimension der Welterfahrung ersetzen lässt, und erarbeiten in diesem Horizont tragfähige Lebensperspektiven. Dabei werden sie mit den christlichen Wurzeln unserer abendländischen Kultur vertraut und lernen Grundlagen des modernen Europa verstehen. Verfassungsrechtlich als ordentliches Lehrfach verankert, verwirklicht der katholische Religionsunterricht einen kirchlichen Dienst im Bildungsangebot unserer offenen, vielstimmigen Gesellschaft. Gerade in seiner konfessionellen Gestalt fördert er am Lern- und Lebensort Schule gesprächsfähige Identität und Toleranz, die auf Überzeugungen beruht.

Angesichts einer beschleunigten Individualisierung und Pluralisierung unterstützt der Religionsunterricht die Gymnasiasten darin, christliche Lebensorientierung in einer Situation zu finden, die von religiöser Vielfalt, unbestimmter Sehnsucht nach Transzendenz, aber auch von weltanschaulicher Beliebigkeit gekennzeichnet ist. Den gläubigen Schülern hilft er, ihr Christsein reflektierend zu verantworten und zu vertiefen; die suchenden oder dem Glauben bewusst fernstehenden jungen Menschen regt er an, sich mit christlichen Positionen auseinanderzusetzen und den eigenen Standpunkt zu überdenken. Bei denjenigen, die sich gleichgültig zeigen, weckt er zudem Gespür für die Lebensbedeutsamkeit religiösen Fragens. Ähnlich gilt dies alles für die ungetauften Schüler, die sich für dieses Fach entscheiden.

 

Leistungsnachweise im Fach Katholische Religionslehre:

Sofern im Folgenden keine detaillierte Regelung erfolgt, gelten für Leistungsnachweise aller Art die Regelungen im BayeUG, der BaySchO und der GSO.

Insgesamt müssen allerdings pro Halbjahr 2 mündliche Leistungsnachweise erbracht werden, wobei einer der mündlichen Leistungsnachweise echt mündlich sein muss.

Kleine schriftliche Leistungsnachweise:

  • Kleine schriftliche Leistungsnachweise können in angekündigter Form (angekündigte Tests oder Kurzarbeiten) und in unangekündigter Form (Stegreifaufgaben) gehalten werden.
  • Da von jedem Schüler in allen Vorrückungsfächern auch ein schriftlicher Leistungsnachweis gefordert werden soll, werden in den Jahrgangsstufen 5 – 10 mindestens ein, in der Regel aber zwei (einer pro Halbjahr) kleine schriftliche Leistungsnachweise angesetzt.
  • In Jahrgangsstufen, in denen Schulaufgaben / Klausuren in Katholischer Religionslehre geschrieben werden (Q11 & Q12), sind kleine schriftliche Leistungsnachweise nicht zwingend vorgeschrieben. Es liegt daher im pädagogischen Ermessen der Lehrkraft kleine schriftliche Leistungsnachweise einzufordern.

 

Verwendete Schulbücher:

Leben gestalten. Gymnasium Bayern. Klett Verlag

 

Veranstaltungen und Exkursionen:

  • Schulgottesdienste zum Schuljahresbeginn, in der Adventszeit und zum Schuljahresabschluss
  • Orientierungstage der 9. Klassen

Kultusministerium (Schulrecht, Publikationen, Lehrplan)

Selbstverständnis des Faches:

Wesentliche Themen und Inhalte des Faches Evangelische Religionslehre kann man anhand von sieben grundlegenden Fragen nachvollziehen, die über die acht bzw. neun Jahre im Unterricht immer wieder vorkommen.

1. Wer bin ich?

Der Religionsunterricht will die Schüler ermutigen, ihre Persönlichkeit zu festigen, eine Vorstellung davon zu gewinnen, was sie in ihrem Leben machen wollen und sich eine eigene Meinung zu religiösen Fragen zu bilden. Auch die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Menschenbildern und typisch menschlichen Erfahrungen und Grenzsituationen soll einen Beitrag dazu leisten.

2. Was glaube ich?

Um darauf eine Antwort zu entwickeln, befasst der RU sich mit biblischen Texten, die in ihrem geschichtlichen Zusammenhang gesehen werden. Außerdem geht es auch immer wieder um Glaubensvorstellungen verschiedener Persönlichkeiten und unterschiedlicher Religionen.

3. Darf ich alles, was ich kann?

Fragen bilden ein zentrales Element des Religionsunterricht und kommen immer wieder vor. Insbesondere geht es darum, über den Umgang mit Mitmenschen und der Natur nachzudenken.

4. Wie gelingt Gemeinschaft?

Jeder strebt nach Gemeinschaft und ist auf Gemeinschaft angewiesen. Der RU will Schüler sensibilisieren, Mitschüler und Mitmenschen wahrzunehmen, und anregen, darüber nachzudenken, wie menschliche Gemeinschaft gestaltet werden kann.

5. Kann mein Leben Tiefe gewinnen?

Menschsein bedeutet mehr als Leitung und Konsum. Auch die ökumenischen Schulgottesdienste und die Orientierungstage für die 9. Klassen wollen Anregungen zur Beantwortung dieser Frage bieten.

6. Was glauben die anderen?

Die Begegnung mit unterschiedlichen Glaubens- und Lebensvorstellungen, mit anderen Religionen wollen dazu beitragen, anderen Menschen mit Respekt und Toleranz zu begegnen. Hier geht es um Kenntnisse und Werte, die in der globalisierten Welt wichtige Bedeutung haben. Es gibt aber auch Formen des Glaubens (z.B. in „Sekten“ oder bei fundamentalistischen Tendenzen), die problematisch erscheinen. Auch eine kritische Auseinandersetzung mit solchen Erscheinungen soll den Schülern Orientierung geben

7. Wie wird die Zukunft?

Angesichts des sich abzeichnenden Klimawandels, des Umgangs mit Ressourcen und angesichts von Kriegen stellt sich die Frage, wie wir eine lebenswerte Zukunft gestalten können.

 

Ab der 5. Klasse wird das Unterrichtswerk „theologisch“ (C.C. Buchner Verlag) eingeführt. In den Jahrgangsstufen 10 bis 12 wird mit dem Buch „kompetent evangelisch“ (Max W. Richardt, Verlag Vandenhoeck & Ruprecht) gearbeitet.

Es werden im Evangelischen RU bis zur 10. Klasse Tests (und keine Stegreifaufgaben) geschrieben (in der Regel drei pro Schuljahr, doppelte Gewichtung), in der OS je eine Klausur pro Semester.

Kultusministerium (Schulrecht, Publikationen, Lehrplan)

Selbstverständnis und Bildungsbeitrag des Fachs: 

 

Das Fach Ethik unterstützt die Suche junger Menschen nach einer verlässlichen moralischen Orientierung in der Welt von heute. Es basiert auf der Grundsituation, dass Menschen für ihr Handeln auch eine ethische Entscheidungskompetenz benötigen. Ethik greift dabei auf Entwürfe zurück, in denen bewährte lebenspraktische Einsichten in einer langen Entwicklungs­linie mit Hilfe philosophischer Denkweisen eine neue Deutung und Legitimierung erfahren haben. Die Jugendlichen können diese Entwürfe und Theorien mit den von ihnen selbst entwickelten Vorstellungen vergleichen und dabei entdecken, dass auch ihre eigenen Gedanken sich im ­Ansatz mit bestimmten Denktraditionen berühren. Überlegungen zu Moralprinzipien, die andere Menschen angestellt haben, können so zum Maßstab für eigene Überlegungen und ­damit zu einer Orientierungshilfe für das eigene Leben werden.

Der Ethikunterricht in der Schule orientiert sich in seiner grundlegenden Zielsetzung an den sittlichen Grundsätzen, wie sie in der Verfassung des Freistaates Bayern und im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland niedergelegt sind. Im Übrigen berücksichtigt er die Pluralität der Bekenntnisse und Weltanschauungen. Insbesondere orientiert er sich bezüglich seiner inhaltlichen Rahmenbedingungen an den Aussagen der Bayerischen Verfassung in Artikel 131 und den Festlegungen des Grundrechtekatalogs im Grundgesetz. Für Schüler, die nicht am ­Religionsunterricht teilnehmen, ist der Ethikunterricht Pflichtfach (Art. 47 Abs. 1 BayEUG).

Der Bildungs- und Erziehungsauftrag des Ethikunterrichts des Gymnasiums besteht in der Vermittlung einer vertieften allgemeinen Bildung, die für ein Hochschulstudium vorausgesetzt wird. Das Fach Ethik fördert insbesondere den reflektierten Zugang zu den sittlich bedeutsamen Gegebenheiten der Welt, vermittelt eine vertiefte Sprachkompetenz im ethischen Argumentieren und unterstützt die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung in Entscheidungs- und Handlungssituationen. Dazu gehören vor allem auch Weltoffenheit und Aufgeschlossensein für alles Wahre, Gute und Schöne.

Der Ethikunterricht strebt ein werteinsichtiges Urteilen und Handeln der Schüler an und will auf diese Weise ihre personale Entwicklung fördern. Die Achtung vor der Würde des Menschen ist deshalb unverzichtbare Grundlage des Ethikunterrichts. Er will in den einzelnen Jugendlichen das Bewusstsein stärken, dass sie als Person zu einer eigenverantwortlichen Lebensgestaltung befähigt und aufgerufen sind. Die Erziehung zur Toleranz, zur Selbstbeherrschung, zur Achtung der Überzeugungen Andersdenkender sowie zur Übernahme von Verantwortung sind weitere Beispiele dieser Orientierung. Der Ethikunterricht will auf diese Weise auch einen Beitrag zur Gewissensbildung der Schüler leisten.

 

Leistungsnachweise im Fach Geschichte:

Sofern im Folgenden keine detaillierte Regelung erfolgt, gelten für Leistungsnachweise aller Art die Regelungen im BayeUG, der BaySchO und der GSO.

Insgesamt müssen allerdings pro Halbjahr zwei kleine Leistungsnachweise erbracht werden, wobei einer der mündlichen Leistungsnachweise echt mündlich sein muss.

 

Kleine schriftliche Leistungsnachweise:

Kleine schriftliche Leistungsnachweise können in angekündigter Form (angekündigte Tests oder Kurzarbeiten) und in unangekündigter Form (Stegreifaufgaben) gehalten werden. Dabei muss pro Halbjahr mindestens ein schriftlicher kleiner Leistungsnachweis geschrieben werden.

In Jahrgangsstufen, in denen Schulaufgaben / Klausuren in Ethik geschrieben werden, sind kleine schriftliche Leistungsnachweise nicht zwingend vorgeschrieben. Es liegt im pädagogischen Ermessen der Lehrkraft kleine schriftliche Leistungsnachweise zu halten.

 

Verwendete Schulbücher:

  • 5. Klasse: Leben leben, Klett
  • 6. Klasse Abenteuer Ethik, Buchners
  • 7. bis 10. Klasse Forum Ethik, Auer Verlag
  • 11. und Q 12. Ethikos, Oldenbourg

 

Exkursionen:

  • Besinnungstage (9. Jahrgangsstufe)
  • Exkursion ans Gericht, öffentliche Verhandlung (12. Jahrgangsstufe)

Kultusministerium (Schulrecht, Publikationen, Lehrplan)

Vorstellung des Faches Deutsch

Jeder Mensch hat seine eigene Sprache. Sprache ist Ausdruck des Geistes.

Novalis (1772 – 1801)

Im Mittelpunkt des Faches Deutsch steht die Sprache. Sie ist und bleibt das zentrale Mittel der Verständigung in unserer Lebenswelt. „Das Beherrschen von Sprache in Wort und Schrift ermöglicht Selbstbestimmung, Welterschließung, Toleranz und Teilhabe am kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Geschehen der Zeit.“

Ziel des Deutschunterrichts ist es, zu Kritikfähigkeit und Selbstreflexion anzuleiten. Er hilft den Lernenden dabei, Fantasie zu entwickeln und Problemstellungen kreativ zu lösen. Im Fach Deutsch werden Wahrnehmungs- und Ausdrucksfähigkeit geschult, was ein wesentlicher Beitrag zur ästhetischen Bildung ist. Darüber hinaus geht es um die Verwirklichung der Bildungsziele des Gymnasiums und um die Kompetenzentwicklung der Schülerinnen und Schüler bis zum Abitur.

Literarische Texte sind auch heute noch in besonderer Weise geeignet, die Selbstfindung anzuregen und Verständnis für andere Denkweisen und Perspektiven zu fördern. Kerninhalt des Faches ist die Beschäftigung mit Werken aus unterschiedlichen Epochen und Kulturen; so werden Grundmuster menschlicher Erfahrungen erarbeitet, Zugänge zu verschiedenen Weltsichten sowie Einblicke in die Literaturgeschichte eröffnet. Dies alles bildet eine wichtige Grundlage für die Teilnahme am kulturellen Leben.

„Der Deutschunterricht am Gymnasium befähigt zum geistigen Arbeiten, indem er Techniken des Wissenserwerbs und der Wissensverarbeitung weitergibt, die in Schule, Studium und Beruf von zentraler Bedeutung sind.“ Es geht um das Verstehen und eigenständige Verfassen von Texten, das sichere Umgehen mit Medien sowie das zielgerichtete Anwenden von Methoden. Daher vermittelt das Fach Deutsch Grundlagen und Fähigkeiten, die für ein erfolgreiches, wertebezogenes Handeln in der Schule, im Studium und in der Gesellschaft erforderlich sind.

 

Leistungsnachweise im Fach Deutsch

Deutsch ist ein Schulaufgabenfach. In allen Jahrgangsstufen werden die im Lehrplan bzw. LehrplanPlus beschriebenen Schreibformate eingeübt und in Schulaufgaben verlangt. Daneben gibt es bayernweite sowie schulinterne Jahrgangsstufentests in den Stufen 6 und 8, die zusammen jeweils eine Schulaufgabe ersetzen. Hinzu kommen im Rahmen der mündlichen Note verschiedene Formen kleiner schriftlicher Leistungsnachweise (z.B. Kurzarbeiten, angekündigte Leistungstests und Stegreifaufgaben) sowie mindestens eine echte mündliche Note (z.B. Unterrichtsbeiträge, Rechenschaftsablagen, Referate und Präsentationen).

Für die bayernweite Jahrgangsstufentests sind Aufgaben, Lösungen und Ergebnisse der Vorjahrestests sowie der aktuelle Lehrplan im Internet abrufbar über

isb.bayern

Verwendete Schulbücher

Lehrplan Deutsch G 8

  • Jahrgangsstufe 7 bis 10: Deutschbuch. Gymnasium Bayern. Cornelsen Verlag
  • Jahrgangsstufe 11 und 12: Deutsch in der Oberstufe. Ein Arbeits- und Methodenbuch. Schöningh Verlag

LehrplanPlus Deutsch

  • Jahrgangsstufe 5 und 6: Paul D. Persönliches Arbeits- und Lesebuch Deutsch. Gymnasium Bayern. Schöningh Verlag

 

Zusatzangebote

  • Im Rahmen des Deutschunterrichts finden regelmäßig und für alle Jahrgangsstufen Theaterfahrten nach München und Salzburg bzw. Gastspiele im Festsaal der Schule statt.
  • Immer wieder finden Lesungen unterschiedlicher Autoren statt.
  • Regelmäßig werden P- und W- Seminare im Fach Deutsch angeboten.

Kultusministerium (Schulrecht, Publikationen, Lehrplan)

Selbstverständnis des Faches

Latein – eine tote Sprache?

„Latein ist tot, lingua Latina mortua est", sagen die Gegner. Latein lebt, sagen seine Freunde. Es lebt in modernen Sprachen, in tausend Redensarten, im internationalen Vokabular der Wissenschaften … Mit Latein hat man mehr vom Leben.“ (zitiert aus dem Umschlag von: W. Stroh, Latein ist tot, es lebe Latein, Berlin 2007)

„Latein lebt“:

  • Latein lebt weiter in unserer Sprache, v. a. der Wissenschaftssprache und der gehobenen Kommunikation. Es ist eine unerschöpfliche Quelle vieler Fremdwörter. 
  • Latein ist das Fundament der romanischen Sprachen (z. B. Französisch, Spanisch, Italienisch), hat aber auch in der Weltsprache Englisch seine Spuren hinterlassen.
  • Latein ist lebendig als prägende Kraft für europäische Kunst, Literatur und Kultur insgesamt.

 

„Mit Latein hat man mehr vom Leben“:

  •  Latein hat eine klare, logische Struktur. Die Beschäftigung mit dieser Sprache schult das analytische Denken und den Sinn für sprachliche Ordnung und Genauigkeit.
  • Das Übersetzen lateinischer Texte fördert die muttersprachliche Ausdrucksfähigkeit. 
  • Die Inhalte lateinischer Texte haben einen hohen Bildungswert (z. B. Geschichte, Mythologie, Philosophie). Die Auseinandersetzung mit diesen Inhalten fördert interkulturelles Verständnis, Urteilsvermögen und Wertebildung.
  • Lateinkenntnisse können eine gute Basis bilden, um moderne Fremdsprachen (z. B. Spanisch, Italienisch) zu erlernen.

 

Latein lernen – konkret:

Am LSH Marquartstein ist Latein die erste Fremdprache für Schüler des sprachlichen Zweiges. Schüler des naturwissenschaftlichen Zweiges entscheiden sich ab der 6. Jahrgangsstufe für Latein oder Französisch als zweite Fremdsprache.

 

Der Lateinunterricht lässt sich in zwei Ausbildungssphasen unterteilen:

  1. Lehrbuchphase: Sie endet in beiden Ausbildungsrichtungen mit der 8. Jahrgangsstufe. Im Mittelpunkt steht die Arbeit an Wortschatz und Grammatik, eine wichtige Rolle spielt aber auch hier schon der Erwerb von Kenntnissen über die Kultur, Geschichte und Lebenswelt der Römer.
  2. Lektürephase: Sie beginnt in beiden Ausbildungsrichtungen mit der 9. Jahrgangsstufe. Die Schüler gewinnen durch das Lesen lateinischer Originaltexte (z. B. Caesar, Cicero, Ovid, Vergil) einen vertieften Einblick in die Lebens- und Denkwelt der römischen Antike.

Für die Schüler beider Ausbildungsrichtungen besteht am LSH Marquartstein die Möglichkeit, Latein nach Abschluss der 9. Jahrgangsstufe abzulegen und stattdessen Spanisch als spätbeginnende Fremdsprache zu erlernen.


Leistungsnachweise im Fach Latein:

Für Leistungsnachweise aller Art gelten die Regelungen im BayeUG, der BaySchO und der GSO. Insgesamt müssen allerdings pro Halbjahr zwei mündliche Leistungsnachweise erbracht werden, wobei einer der mündlichen Leistungsnachweise echt mündlich sein muss.

Für die bayernweite Jahrgangsstufentests sind Aufgaben, Lösungen und Ergebnisse der Vorjahrestests sowie der aktuelle Lehrplan im Internet abrufbar über

isb.bayern


Folgende Lehrbücher für die Spracherwerbsphase sind am LSH im Einsatz:

  • Campus B, Buchner Verlag, für Latein als erste Fremdsprache (G8)
  • Campus B - neu, Buchner Verlag, für Latein als erste Fremdsprache (G9)
  • Campus C, Buchner Verlag, für Latein als zweite Fremdsprache (G8)
  • Agite plus, Westermann Gruppe, für Latein als zweite Fremdsprache (G9)

 

Zusatzangebote im Fach Latein:

  • In regelmäßigen Abständen werden am LSH Marquartstein W-Seminare und P-Seminare mit Latein als Leitfach durchgeführt.
  • Römische Antike hautnah erleben Einmal im Rahmen eines Lateintages die erstaunlich schwere (natürlich nachgemachte) Rüstung eines römischen Legionärs am eigenen Körper zu tragen, einmal durch eine antike Ausgrabungsstätte geführt zu werden: Verschiedene von Lateinlehrern des LSH Marquartstein durchgeführte Veranstaltungen und Exkursionen sorgen dafür, dass auch dies immer wieder Bestandteil des Lateinunterrichts ist. In erster Linie ist hier zu nennen der 'Dies Latinus' (Lateintag), bzw. 'Nox Latina' (Lateinnacht): Ein externer Referent (z. B. Universitätsprofessor, Kinderbuchautor, Archäologe) hält für eine bestimmte Jahrgangsstufe einen Vortrag über das ausgewählte Thema, im Anschluss wird das Thema in kleinen Arbeitsgruppen auf z. T. spielerische Weise vertieft. Diverse  Exkursionen haben Ausgrabungen, antike Stätten und Ausstellungen in der näheren und weiteren Umgebung zum Ziel.
  • Eine Fahrt zum archäologischen Park Carnuntum (bei Wien) mit allen Lateinschülern der 7. Jahrgangsstufe ist seit dem Schuljahr 2017/18 fest im Fahrtenprogramm des LSH Marquartstein etabliert. In regelmäßigen Abständen werden außerdem Oberstufenfahrten nach Rom durchgeführt.

Kultusministerium (Schulrecht, Publikationen, Lehrplan)

 

COMING SOON!

 

Selbstverständnis und Bildungsbeitrag des Fachs Französisch gemäß dem Lehrplan für das Fach Französisch:

Die Frankophonie ist mit ihren über 200 Millionen Sprechern auf allen fünf Kontinenten einer der großen, bedeutenden Sprachräume der Welt. Französisch ist Amtssprache in über 30 Ländern, Arbeitssprache in vielen internationalen Organisationen (z. B. UNO, UNESCO, Rotes Kreuz, IOC) und darüber hinaus anerkannte Sprache der Diplomatie. Zudem ist Französisch eine der am meisten gelernten Fremdsprachen der Welt. Auf dem afrikanischen Kontinent, der zusammen mit Asien eine der entwicklungsstarken Regionen der Zukunft darstellt, ist Französisch eine weit verbreitete Bildungs- und Handelssprache. Die gesicherte Sprachkompetenz im Französischen, die die Schülerinnen und Schüler am Gymnasium erwerben, erweitert also ihre internationale Kommunikations- und Handlungsfähigkeit und bereitet sie so auf die Anforderungen der modernen Arbeitswelt vor. Ein besonderer Fokus des Unterrichts liegt auf Frankreich, Deutschlands wichtigstem Nachbarland, zu dem enge politische, kulturelle und wirtschaftliche Verbindungen bestehen. Neben schulischen, universitären und kommunalen Partnerschaften, die im deutsch-französischen Freundschaftsvertrag von 1963 begründet liegen, haben sich solche Kooperationen auch in vielen anderen Bereichen wie Wissenschaft, Technik, Forschung und Technologie stark ausgeprägt. Die Schülerinnen und Schüler erkennen die Bedeutung des deutsch-französischen Verhältnisses für das moderne Europa und werden sich bewusst, dass für beide Länder gegenseitiges Verständnis und das Erlernen der jeweils anderen Sprache einen zentralen Stellenwert haben. Dies wird für sie u. a. bei der Studienwahl ganz praktisch erfahrbar, da Schülerinnen und Schüler, die Französisch in der Schule gelernt haben, in fast allen wissenschaftlichen Disziplinen deutsch-französische Studiengänge wählen können. Durch das Französische eröffnet sich ihnen zudem ein Zugang zu den Nachbarländern Belgien, Schweiz und Luxemburg. Zudem verfügt Bayern mit Québec über einen weiteren Partner innerhalb des frankophonen Raums Das Erlernen des Französischen trägt also dazu bei, die Mobilität innerhalb und auch außerhalb Europas zu verbessern, und bietet den Schülerinnen und Schülern berufliche Perspektiven über den deutschen und anglophonen Sprachraum hinaus.


Unsere Lehrwerke:

  • Für die 2. Fremdsprache im naturwissenschaftlichen Zweig ab Klasse 6: À Plus, Nouvelle édition, Cornelsen ( G 9) und À Plus cycle long, Cornelsen ( G 8) jeweils mit Zusatzmaterial.
  • Für die 3. Fremdsprache im sprachlichen Zweig ab Klasse 8 (G8): Cours Intensif, Klett mit Cahier d'activités und Audio CDS.

 

Leistungsnachweise im Fach Französisch:

Sofern im Folgenden keine detaillierte Regelung erfolgt, gelten für Leistungsnachweise aller Art die Regelungen im BayeUG, der BaySchO und der GSO. Insgesamt müssen allerdings pro Halbjahr 2 mündliche Leistungsnachweise erbracht werden, wobei einer der mündlichen Leistungsnachweise echt mündlich sein muss.
Sowohl für Französisch als 2. Fremdsprache im naturwissenschaftlich-technologischen Zweig sowie für Französisch als 3. Fremdsprache in der sprachlichen Ausbildungsrichtung gilt: Im jeweils 2. Lernjahr wird eine Schulaufgabe durch eine mündliche Prüfung ersetzt. Sie ist mehrteilig, z.B. Lesen und/ oder Bildbeschreibung und Dialog mit einem Partner. In der Oberstufe werden jedes Jahr ein P-Seminar oder ein W-Seminar in Französisch angeboten.
Außerdem können die Schüler/innen sowohl das zentrale schriftliche Abitur als auch das mündliche Abitur in Französisch ablegen (Kolloquium d. h. die Schüler/innen sprechen in einer 30-minütigen Prüfung über einen selbstgewählten thematischen Schwerpunkt und beantworten Fragen zu weiteren zwei Halbjahren der Qualifikationsstufe) .


Veranstaltungen:

  • 22. Januar: Deutsch-Französischer Tag
  • Tag der Offenen Tür im 2. Halbjahr
  • Vorlesewettbewerb der 6. Klassen am Schuljahresende

Kultusministerium (Schulrecht, Publikationen, Lehrplan)

Selbstverständnis des Faches:

Mit ca. 500 Millionen Muttersprachlern weltweit ist Spanisch die am zweitweitesten verbreitete Sprache weltweit. Die Zahl der Sprecher wird sich zudem bis zur Mitte des Jahrhunderts auf bis zu 750 Millionen steigern. Amtssprache ist Spanisch in 20 Ländern der Erde, aber selbst in den USA, wo das Spanische keine Amtssprache ist, wird der Anteil der spanischsprachigen Bevölkerung bis 2060 auf 30% anwachsen – Spanisch ist also bereits sehr bedeutend und wird seine Stellung unter den wichtigsten Sprachen der Welt auch in Zukunft behaupten!

Spanisch wird am LSH als sogenannte spätbeginnende Fremdsprache unterrichtet. Die SchülerInnen können nach Abschluss der 9. Klasse die erste oder zweite Fremdsprache (i.d.Regel Französisch oder Latein) durch Spanisch ersetzen. Entscheiden sie sich dafür, lernen sie dann drei Jahre (10. Klasse sowie Q11 und Q12) Spanisch. Der Vorteil: Die SchülerInnen profitieren von ihrem Vorwissen und Lernerfahrungen aus anderen Fremdsprachen und machen so zügig Fortschritte.

In der 10. Jahrgangsstufe sind für den Spanischunterricht 4 Schulstunden wöchentlich vorgesehen, in der Q-Stufe sind es jeweils 3 Stunden. Wir legen Wert auf eine modernen Fremdsprachenunterricht, dessen Ziel eine gut ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit ist. Neben dem Lese- und Hörverstehen kommt deshalb natürlich der schriftlichen, vor allem aber der mündlichen Ausdruckfähigkeit große Bedeutung zu.

 

Leistungserhebungen:

Spanisch ist ein reguläres Hauptfach, in der 10. Klasse werden also Schulaufgaben geschrieben. Eine dieser Schulaufgaben wird dabei als mündliche Prüfung durchgeführt. In der Qualifikationsphase ist wiederum eine der Schulaufgaben mündlich.

Auch als mündliche Abiturprüfung (Colloquium) kommt Spanisch in Frage. Die SchülerInnen können hierbei selbst bestimmte thematische Schwerpunkte auswählen, die in der 30-minütigen Prüfung behandelt werden.

 

Zusatzangebote:

Für einzelne SchülerInnen besteht die Möglichkeit, nach dem ersten Lernjahr an einem privaten Austauschprogramm mit Santiago de Chile teilzunehmen. Sie verbringen dabei während der bayerischen Sommerferien einige Zeit in Gastfamilien vor Ort und lernen so Kultur und Lebensgefühl des Gastlandes hautnah kennen. Auch ein Gegenbesuch des jeweiligen Austauschpartners ist natürlich vorgesehen.

Bis bald und ¡hasta luego!

Kultusministerium (Schulrecht, Publikationen, Lehrplan)

 

Selbstverständnis und Bildungsbeitrag des Fachs Mathematik gemäß dem Lehrplan für das Fach Mathematik:

Die Mathematik hat sich über Jahrtausende als gemeinsame Kulturleistung der Menschheit entwickelt. Ursprünglich aus Fragen des Alltags entstanden, erarbeitet sie auch aus sich selbst heraus abstrakte Begriffe, Strukturen und Theorien. Dadurch bietet sie Ideen und Strategien zur Lösung verschiedenster Fragestellungen an und liefert fundamentale Beiträge zur Gestaltung und zur Beschreibung unserer Welt. Mathematische Kompetenzen schaffen wesentliche Voraussetzungen für die Erkenntnisgewinnung in unterschiedlichsten Disziplinen: Mathematik ist nicht nur ein charakteristischer Teil der Sprache der Naturwissenschaften und der Technik; mathematische Methoden dienen auch, z. B. in Wirtschaft und Politik sowie in den Sozialwissenschaften, der Objektivierung und der Strukturierung komplexer Sachverhalte. So gewonnene Aussagen bilden oft eine maßgebliche Basis für Bewertungen und Entscheidungen.

Orientierung in diesen vielen Bereichen des Lebens zu geben, ist ein wesentlicher Beitrag des Mathematikunterrichts am Gymnasium sowohl zur Allgemeinbildung als auch zur Alltags­kompetenz der Schülerinnen und Schüler. Daher ist er nicht zuletzt daraufhin angelegt, „die folgenden drei Grunderfahrungen, die vielfältig miteinander verknüpft sind, zu ermöglichen:

  1. Erscheinungen der Welt um uns, die uns alle angehen oder angehen sollten, aus Natur, Gesellschaft und Kultur, in einer spezifischen Art wahrzunehmen und zu verstehen,
  2. mathematische Gegenstände und Sachverhalte, repräsentiert in Sprache, Symbolen, Bildern und Formeln, als geistige Schöpfungen, als eine deduktiv geordnete Welt eigener Art kennen zu lernen und zu begreifen,
  3. in der Auseinandersetzung mit Aufgaben Problemlösefähigkeiten, die über die Mathematik hinaus gehen, (heuristische Fähigkeiten) zu erwerben.“

Winter, H.: Mathematikunterricht und Allgemeinbildung, in: Mitteilungen der
Gesellschaft für Didaktik der Mathematik 61 (1995), S. 37–46, hier S. 37.

Zentrale Aufgabe des Mathematikunterrichts am Gymnasium ist es, dass die Schülerinnen und Schüler sich im Rahmen des Aufbaus mathematischer Kompetenzen konkrete mathematische Kenntnisse und Arbeitsweisen aneignen und dabei auch diese Grunderfahrungen machen können, wodurch sie auch allgemeinere Einsichten in Prozesse des Denkens und der Entscheidungsfindung gewinnen, die für eine aktive und verantwortungsbewusste Mitgestaltung der Gesellschaft von Bedeutung sind. Dabei wird den jungen Menschen auch deutlich, dass Mathematik ein hilfreiches Werkzeug zur Analyse und zur Erkenntnisgewinnung sein kann, das letztlich auf menschlicher Kreativität beruht, und dass sie z. B. wegen ihrer ästhetischen Komponente auch einen Wert an sich darstellt.

Kennzeichen mathematischer Arbeitsweise sind präziser Sprachgebrauch, Entwicklung klarer Begriffe, folgerichtige Gedankenführung und Argumentation, systematisches Vorgehen sowie das Erfassen von Zusammenhängen. Durch Übung in diesen Arbeitsweisen setzen sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit dem eigenen Denken auseinander und erweitern ihr Abstraktionsvermögen. Sie beschäftigen sich mit verschiedenen Formen mathematischer Betrachtungs- und Vorgehensweisen, wodurch sie ihre geistige Beweglichkeit und ihre Offenheit für unterschiedliche Fragestellungen und Sichtweisen weiterentwickeln. Beim Entdecken von Gesetzmäßigkeiten sowie beim Vergleichen und Reflektieren von Lösungswegen verfeinern sie ihr Repertoire an Denk- und Handlungsstrategien. Indem sie Ergebnisse und eingesetzte Strategien überprüfen und bewerten, entwickeln sie auch ihre Urteilsfähigkeit weiter und bauen bei der exakten, systematischen Analyse einer Fragestellung, wie sie bei den meisten mathematischen Problemen nötig ist, ihre Fähigkeit aus, einen Sachverhalt fundiert und unvoreingenommen einzuschätzen.
Daneben wird durch die Beschäftigung mit mathematischen Fragestellungen die grundsätzliche Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler zu geistiger Betätigung ausgebildet und ihre Konzentrationsfähigkeit gefördert. Beim Lösen mathematischer Probleme sind Ausdauer, Durchhaltevermögen und Zielstrebigkeit erforderlich – Eigenschaften, die nicht nur im täglichen Leben, sondern auch für die erfolgreiche Beschäftigung mit Wissenschaft benötigt werden.

 

Leistungsnachweise im Fach Mathematik:

Sofern im Folgenden keine detaillierte Regelung erfolgt, gelten für Leistungsnachweise aller Art die Regelungen im BayeUG, der BaySchO und der GSO. Insgesamt müssen allerdings pro Halbjahr 2 mündliche Leistungsnachweise erbracht werden, wobei einer der mündlichen Leistungsnachweise echt mündlich sein muss.

Kleine schriftliche Leistungsnachweise:

Kleine schriftliche Leistungsnachweise können in angekündigter Form (angekündigte Tests oder Kurzarbeiten) und in unangekündigter Form (Stegreifaufgaben) gehalten werden. Dabei muss pro Halbjahr mindestens ein schriftlicher kleiner Leistungsnachweis geschrieben werden.

Am Ende jedes Schuljahres wird in den Jahrgangsstufen 5, 6, 7, und 9 ein schulinterner Leistungstest geschrieben, der das Grundwissen des vergangenen Schuljahres abprüfen soll. Er wird als kleiner Leistungsnachweis gewertet.

Für die bayernweite Jahrgangsstufentests sind Aufgaben, Lösungen und Ergebnisse der Vorjahrestests sowie der aktuelle Lehrplan im Internet abrufbar über

isb.bayern

Verwendete Schulbücher:

  • Am Landschulheim Marquartstein wird in allen Jahrgangsstufen das Lehrwerk „Lambacher Schweitzer“ (Klett Verlag) verwendet

 

Zusatzangebote im Fach Mathematik:

Für unsere Schüler bieten wir regelmäßig die Teilnahme an verschiedenen Wetbewerben, wie etwa:

„Der Inhalt der Physik geht die Physiker an, die Auswirkung alle Menschen.“

(Friedrich Dürrenmatt)

Die Physik ist eine Naturwissenschaft, die sich mit grundlegenden Erscheinungen und Gesetzen unserer Natur beschäftigt.

 

Selbstverständnis und Bildungsbeitrag des Faches Physik gemäß dem Lehrplan für das Fach Physik:

  • Wie lange braucht das Licht von der Sonne, bis es die Erde erreicht?
  • Wo liegt der absolute Nullpunkt?
  • Wie funktioniert die Informationsübertragung?

Die Physik ist eine wichtige Grundlage unseres Lebens. Die Schüler wachsen heute in einer hochtechnisierten Welt auf und es ist daher unumgänglich, dass sie physikalische Gesetze erkennen und verstehen. Wir begegnen der Physik im Alltag und können mit ihrer Hilfe die Technik verstehen und für uns nutzbar machen. Für dieses Verständnis bildet der Physikunterricht eine wesentliche Grundlage.

Ausgehend von Beobachtungen und Eigenerfahrungen der Schüler werden Phänomene des Universums modellhaft beschrieben. Die Sicherung der Erkenntnisse erfolgt ausgehend von einer phänomenologischen Betrachtungsweise bis hin zu einer Mathematisierung der Physik.

 

Physik am LSH:

In der Klasse 7 erhalten die Schüler im Rahmen des Natur- und Technikunterrichtes wöchentlich zwei Stunden Physik.

Beginnend mit der 8. Klasse wird das Fach Physik am LSH in den zwei verschiedenen Ausbildungszweigen unterrichtet:

  • Im naturwissenschaftlich-technologischen Zweig (NTG) in den Klassen 8, 9 und 10 dreistündig.
  • Im sprachlichen Zweig (SG) in den Klassen 8, 9 und 10 zweistündig.

Grundsätzlich erhalten die Schüler in jeder Jahrgangsstufe zwei Stunden Physik-Unterricht, im naturwissenschaftlich-technologischen Zweig kommt zusätzlich noch 1 Profilstunde hinzu. In der Oberstufe  erfolgt der Unterricht dreistündig. Für besonders interessierte Schüler bietet sich darüber hinaus in der Oberstufe die Wahl von Physik als W-Seminar und/oder P-Seminar an.

In der Jahrgangsstufe 8 und 9 finden im Rahmen des Physikunterrichtes wöchentlich Praktika statt.

Hier führen die Schüler zu ausgewählten Themen selbständig Schülerexperimente durch. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem Erkennen der physikalischen Fragestellung, dem Finden eines geeigneten Versuchsaufbaus und der anschließenden praktischen Umsetzung. Die Schüler sollen die aus den Experimenten gewonnenen Zusammenhänge verallgemeinern und in physikalische Gesetzmäßigkeiten umwandeln. Diese Experimente sind ein wichtiger Beitrag zur wissenschaftlichen Arbeitsweise der Physik.

 

Leistungsnachweise im Fach Physik:

  • Klasse 7 (NuT): Im Fach Natur und Technik gibt es nur kleine Leistungsnachweise: Diese können schriftlich in angekündigter Form (Tests) und unangekündigter Form (Stegreifaufgabe) erfolgen. Weitere kleine Leistungsnachweise sind mündliche Noten und Noten für das praktische Arbeiten. Pro Halbjahr muss eine echte mündliche Note vorhanden sein.
  • Klasse 8-12: Im Fach Physik gibt es große und kleine Leistungsnachweise.  Diese werden im Verhältnis 1:1 gewertet. Pro Halbjahr wird ein großer Leistungsnachweis in Form einer Schulaufgabe geschrieben.

Zu den kleinen Leistungsnachweisen zählen Stegreifaufgaben(unangekündigt), Tests (angekündigt), mündliche Noten oder auch Noten für das praktische Arbeiten. Dabei muss pro Halbjahr eine echte mündliche Note vorhanden sein.

 

Verwendete Schulbücher:

Lehrplan Physik G8:

  • Jahrgangsstufe 7 – 10: Impulse Physik 8-10, Klett- Verlag
  • Jahrgangsstufe 11 und 12: Duden Schulbuchverlag

Lehrplan Plus Physik G9:

  • Physik 7 Gymnasium Bayern DUDEN Schulbuchverlag

 

Grundwissen:

Grundwissen S I im Überblick Physik Gymnasium Bayern vom DUDEN Schulbuchverlag

 

Interessante Internetseiten:

Kultusministerium (Schulrecht, Publikationen, Lehrplan)

Selbstverständnis und Bildungsbeitrag des Fachs Chemie gemäß dem Lehrplan für das Fach Chemie:

Chemie ist die Wissenschaft von den Stoffen, ihren Eigenschaften und den Möglichkeiten und Methoden, Stoffe zu verändern und zielgerichtet neue Stoffe herzustellen. Damit ist Chemie eine naturwissenschaftliche Basisdisziplin, die schon seit Anbeginn der Menschheit dazu diente, sich in der Auseinandersetzung mit der Natur zu behaupten und die Lebensbedingungen gezielt zu verbessern. Chemische Erkenntnisse prägen maßgeblich die Gestaltung der modernen Lebenswelt und sind für die technische und wirtschaftliche Entwicklung von grundlegender Bedeutung.

Die Chemie liefert entscheidende Beiträge zu aktuellen und zukünftigen Fragestellungen im Bereich der Sicherung der menschlichen Ernährung, der Gesundheit und Hygiene, der Rohstoff- und Energieversorgung, der Werkstoffproduktion sowie der Erhaltung der Lebensgrundlagen. Weiterentwicklungen u. a. in der Biotechnologie, der Medizin und Pharmazie, der Nanotechnologie, den Materialwissenschaften und der Informationstechnologie basieren vorwiegend auf chemischen Erkenntnissen. Sowohl die heutige, als auch eine zukünftig weiter wachsenden Menschheit kann ohne die Chemie und deren Produkte nicht existieren. Auf der anderen Seite ergeben sich aus der naturwissenschaftlich-technischen Entwicklung auch Risiken, die erkannt und bewertet werden müssen und mit denen verantwortungsbewusst umgegangen werden muss. Dies ist ohne Wissen aus dem Bereich der Chemie nicht möglich.

Im Fach Chemie beschäftigen sich die Schülerinnen und Schülern aktiv und auf besondere Weise handlungsorientiert mit Stoffen aus dem Alltag und der Technik, interpretieren deren Eigenschaften durch die Art, Anordnung und die Wechselwirkungen zwischen den Teilchen und erklären beobachtbare Stoffänderungen bei chemischen Reaktionen durch die Veränderung von Teilchen. Dem Experiment als Methode der naturwissenschaftlichen Welterschließung kommt dabei eine ebenso zentrale Bedeutung zu wie der Verknüpfung experimenteller Ergebnisse mit Modellvorstellungen.

Die im Chemieunterricht erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten sind wichtige Grundlagen für das Verständnis von Naturvorgängen und technischen Prozessen, die vorausschauende Beurteilung von Technikfolgen und für nachhaltiges Wirtschaften vor dem Hintergrund knapper werdender natürlicher Ressourcen. Sie ermöglichen es den Schülerinnen und Schülern bei der Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen, die chemische Fragestellungen beinhalten, sich aktiv und konstruktiv an gesellschaftlichen Diskussionen zu beteiligen, und bestärken sie, die Welt auch in Zukunft sinn-, verantwortungsvoll und nachhaltig mitzugestalten.

 

Schriftliche Leistungsnachweise im Fach Chemie:

Große schriftliche Leistungsnachweise:

Im naturwissenschaftlichen Zweig und in der Kollegstufe wird pro Halbjahr eine Schulaufgabe geschrieben.

Kleine schriftliche Leistungsnachweise:

In allen Klassen sollen pro Schuljahr mindestens 2 kleine schriftliche Leistungsnachweise gehalten werden.

Kleine schriftliche Leistungsnachweise sind: Stegreifaufgaben, angekündigte Leistungstests, Bericht über Projekte bzw. Wochenplanarbeiten ... GSO §55 (1), (2).

 

Kleine mündliche Leistungsnachweise:

Pro Halbjahr soll ein echter mündlicher Leistungsnachweis (Rechenschaftsablage, Unterrichtsbeitrag, Referat, o.ä.) abgelegt werden.

 

Verwendete Schulbücher:

Naturwissenschaftlicher Zweig – NTG und Kollegstufe:

  • Jahrgangsstufe 8 – 12: Chemie heute NTG. Ausgabe für Bayern. Schroedel-Verlag

Sprachlicher Zweig – SG:

  • Jahrgangsstufe 9-10: Chemie heute SG. Ausgabe für Bayern. Schroedel-Verlag.

 

Besonderheiten, Exkursionen, Wettbewerbe:

  • Geteilte Schülerübungen in Kleingruppen in der 8. und 9. Klasse im naturwissenschaftlichen Zweig
  • Möglichkeit der Teilnahme an W- und P-Seminaren in der Kollegstufe
  • Forschergruppe für die Klassen 5 bis 8 „MINT Chemie – Biologie – Physik“
  • Vorlesung an der LMU von Dr. Zippel „Risiken der HIV-Infektion und sexuell übertragbarer Krankheiten“ (10. Jahrgangsstufe)
  • Teilnahme der Fachschaft am DELTAplus Programms zur Steigerung der Effektivität und Attraktivität des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts
  • Möglichkeit der Teilnahme an diversen Wettbewerben „Experimente Antworten“, „Chemie-Olympiade“, DECHEMAX …

Kultusministerium (Schulrecht, Publikationen, Lehrplan)

Selbstverständnis und Bildungsbeitrag des Fachs Biologie

Als Wissenschaft von den Lebewesen liefert die Biologie einen wesentlichen Beitrag zu unserem Weltbild und Selbstverständnis. Sie erforscht die belebte Natur und damit auch den Menschen als Teil dieser belebten Natur. Mit diesem Beitrag zur Welterschließung wirkt die Biologie entscheidend bei der Bewältigung aktueller und zukünftiger wissenschaftlicher, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Schlüsselprobleme mit. Biologische Erkenntnisse sind für die Medizin, die Sicherung der menschlichen Ernährung, die Erhaltung der Lebensgrundlagen und auch zunehmend für den technischen Fortschritt von höchster Relevanz.

Das Fach Biologie bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich aktiv mit der belebten Natur, ihrer Vielfalt und ihrem Formenreichtum und mit dem eigenen Leben als Teil eines größeren Systems auseinanderzusetzen. Dieser auch emotionale Zugang ist eine wichtige Grundlage, um Achtung vor dem Lebendigen zu entwickeln, die Verantwortung des Menschen für sein Handeln im Kleinen und Großen zu erkennen und so respekt- und verantwortungsvoll mit Lebewesen, mit der eigenen Gesundheit, mit den Mitmenschen und mit den Ressourcen der Natur – lokal wie global – umzugehen.

Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit charakteristischen Arbeits- und Denkweisen der Fachwissenschaft Biologie. Dadurch können sie ein Verständnis dafür gewinnen, wie in der Biologie Erkenntnisse gewonnen werden, und die Biologie als einen Weg zur Erschließung der Welt erkennen. Der Biologieunterricht ermöglicht es somit den Schülerinnen und Schülern, bei der Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen, etwa zur Ökologie, zur Evolutionstheorie, zur Biotechnologie und Gentechnik oder zur Reproduktionsbiologie, sich aktiv und konstruktiv an gesellschaftlichen Diskussionen zu beteiligen und bestärkt sie, die Welt auch in Zukunft sinn-, verantwortungsvoll und nachhaltig mitzugestalten. Sowohl für die unmittelbare Begegnung mit der Natur als auch für das Erleben der Biologie in Wissenschaft und Forschung sowie der Arbeitswelt sind Exkursionen und die Zusammenarbeit mit außerschulischen Lernorten von entscheidender Bedeutung.

 

Schriftliche Leistungsnachweise im Fach Biologie:

Kleine schriftliche Leistungsnachweise:

In allen Klassen sollen pro Schuljahr mindestens 2 kleine schriftliche Leistungsnachweise gehalten werden. Kleine schriftliche Leistungsnachweise sind: Stegreifaufgaben, angekündigte Leistungstests, Bericht über Projekte bzw. Wochenplanarbeiten ... GSO §55 (1), (2).

Kleine mündliche Leistungsnachweise:

Pro Halbjahr soll ein echter mündlicher Leistungsnachweis (Rechenschaftsablage, Unterrichtsbeitrag, Referat …) abgelegt werden.

Große schriftliche Leistungsnachweise:

Nur in der Oberstufe wird pro Halbjahr eine Schulaufgabe geschrieben.

 

Verwendete Schulbücher:

  • Jahrgangsstufe 8 – 10: Bioskop. Ausgabe für Bayern. Westermann - Verlag
  • Jahrgangsstufe 11 - 12: Focus Biologie. Ausgabe für Bayern. Cornelsen -Verlag

 

Besonderheiten, Exkursionen, Wettbewerbe:

  • Möglichkeit der Teilnahme an W- und P-Seminaren in der Kollegstufe
  • Forschergruppe für die Klassen 5 bis 8 „MINT Chemie – Biologie – Physik“
  • Vorlesung an der LMU von Prof. Zippel „Risiken der HIV-Infektion und sexuell übertragbarer Krankheiten“ (10. Jahrgangsstufe)
  • Teilnahme der Fachschaft am DELTAplus Programms zur Steigerung der Effektivität und Attraktivität des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts
  • Möglichkeit der Teilnahme an diversen Wettbewerben „Experimente Antworten“, „Biologie -Olympiade“, DECHEMAX …

Kultusministerium (Schulrecht, Publikationen, Lehrplan)

Selbstverständnis des Faches Informatik und sein Beitrag zur Bildung:
Informations- und Kommunikationstechnologien sind heute sowohl im beruflichen Alltag als auch im Privatleben nicht mehr wegzudenken. Die weltweite Vernetzung ermöglicht jedem den Zugriff auf eine unüberschaubare Menge von Daten. Dadurch eröffnen sich dem Einzelnen große Chancen, beispielsweise im Hinblick auf eine schnelle und qualitativ hochwertige Informationsbeschaffung; es ergeben sich gleichzeitig aber auch Risiken, beispielsweise durch möglichen Missbrauch von Daten. Somit entsteht ein Spannungsfeld zwischen den Rechten und Interessen der Einzelpersonen, der gesellschaftlichen und ethischen Verantwortung und den möglichen Chancen, Risiken und Gefahren. Das Fach Informatik zeigt den Heranwachsenden Wege, diese alltäglichen Herausforderungen in unserer global vernetzten Kommunikations- und Informationsgesellschaft angemessen und kompetent zu bewältigen. Aufbauend auf systematischem und zeitbeständigem Basiswissen über Funktionsweise und innere Struktur informationstechnischer Systeme erwerben die Schülerinnen und Schüler im Informatikunterricht ein breit gefächertes Kompetenzspektrum. Dieses versetzt sie in die Lage, Informationstechnologie sachgerecht und verantwortungsvoll zu nutzen und zudem deren grundsätzliche Möglichkeiten, Grenzen und Gefahren zu beurteilen. Darüber hinaus werden sie befähigt, Lösungen für informatische Problemstellungen selbständig und im Team zu entwickeln. Ein kompetenter Umgang mit Information, beispielsweise im Hinblick auf deren Beschaffung, Verarbeitung und Weitergabe, erfordert u. a. eine von der Zielsetzung abhängige, stimmige Strukturierung der Information. Dazu wenden die Kinder und Jugendlichen im Fach Informatik verschiedene Ordnungsprinzipien (z. B. eine Klassifizierung nach gemeinsamen Eigenschaften) und Modellierungstechniken an. Diese Prinzipien können dann auch in anderen Fächern oder Bereichen zielgerichtet eingesetzt werden. In der Informatik spielt die Modellierung eine zentrale Rolle. Ein entscheidender Aspekt ist dabei die Abstraktion, unter anderem durch Herausarbeitung der für die Aufgabenstellung relevanten Sachverhalte unter Vernachlässigung unwichtiger Aspekte. Das Fach Informatik leistet damit einen wichtigen Beitrag bei der Entwicklung der Abstraktionsfähigkeit. Gleichzeitig wird aufgrund der beim Modellieren notwendigen Entscheidungsprozesse das Urteilsvermögen der Schülerinnen und Schüler geschärft, da eine Situation von verschiedenen Standpunkten aus unterschiedlich bewertet werden kann. Jedes Modell stellt die Realität nur vereinfacht dar. Aus diesem Grund ist bei allen Anwendungsbeispielen der Informatik eine systematische Überprüfung und kritische Beurteilung der Ergebnisse sowie des gewählten Modells notwendig, was die Fähigkeit zu konstruktiver Kritik fördert. In Wissenschaft und Wirtschaft werden umfangreiche Aufgabenstellungen in Form von Projekten organisiert. In der Informatik gilt dies insbesondere für den zentralen Bereich der Softwareentwicklung, weswegen im Informatikunterricht die Projektarbeit einen breiten Raum einnimmt. Damit erwerben die Schülerinnen und Schüler Kompetenzen, die sie auf die Anforderungen der modernen Berufswelt vorbereiten.

Leistungsnachweise im Fach Informatik:
Schriftliche Leistungsnachweise im Fach Informatik:
Kleine schriftliche Leistungsnachweise: In allen Klassen sollen pro Schuljahr mindestens zwei kleine schriftliche Leistungsnachweise gehalten werden. Kleine schriftliche Leistungsnachweise sind Stegreifaufgaben, angekündigte Leistungstests, Bericht über Projekte bzw. Wochenplanarbeiten ... GSO §55 (1), (2).
Kleine mündliche Leistungsnachweise: Pro Halbjahr soll ein echter mündlicher Leistungsnachweis (Rechenschaftsablage, Unterrichtsbeitrag, Referat …) abgelegt werden.

Große schriftliche Leistungsnachweise: Nur in der Oberstufe wird pro Halbjahr eine Schulaufgabe geschrieben.


Verwendete Schulbücher:

  •  Jahrgangsstufe 6: Informatik 1 – Natur und Technik. Oldenbourg – Verlag.
  •  Jahrgangsstufe 7: Informatik 2 – Natur und Technik. Oldenbourg – Verlag.
  • Jahrgangsstufe 9: Informatik I – Funktionelle Modellierung und Datenmodellierung. Oldenbourg- Verlag J
  • Jahrgangsstufe 10: Informatik II – Objektorientierte Modellierung. Oldenbourg – Verlag.
  • Jahrgangsstufe 11: Informatik Oberstufe 1 – Datenstrukturen und Softwareentwicklung. Oldenbourg – Verlag. 
  • Jahrgangsstufe 12: Informatik Oberstufe 2 – Maschinenkommunikation, Theoretische Informatik. Oldenbourg – Verlag.

 

Besonderheiten, Exkursionen, Wettbewerbe:

  • Fächerübergreifende Projekte in der Jahrgangsstufe 6 und 7 zusammen mit Biologie und Physik
  • Möglichkeit der Teilnahme an W- und P-Seminaren in der Kollegstufe
  • Regelmäßige Teilnahme an folgenden Informatik-Wettbewerben:
  1. Informatik-Biber 
  2. Jugendwettbewerb Informatik
  3. Bundeswettbewerb-Informatik
  4. Coding Cup
  • Besuch von fachbezogenen Veranstaltungen wie beispielsweise der electronica experience in München und Teilnahme an Workshops im Bereich Robotik und Softwareentwicklung 
  • Laufende Kooperation mit dem Unternehmen HEIDENHAIN im Bereich Informatik sowie Studien- und Berufsorientierung
  • Einsatz innovativer Online-Tools wie der Lernplattform openHPI, die Erklärvideos, gemeinsame Online-Foren und interaktive Übungen zum Unterrichtsstoff bietet.

 

Grundwissensdateien zum Herunterladen

infogrundwissen6.pdf

infogrundwissen7.pdf

infogrundwissen10-1-.pdf

infogrundwissen10-2-.pdf

infogrundwissen12-1-.pdf

infogrundwissen12-2-.pdf

Kultusministerium (Schulrecht, Publikationen, Lehrplan)

 

Selbstverständnis und Bildungsbeitrag des Fachs Geschichte

Eine eigene Geschichte zu haben und sich ihrer zu erinnern, ist Wesensmerkmal jedes Individuums wie auch jeder Gesellschaft. Der Geschichtsunterricht hat deshalb das Ziel, ein reflektiertes Geschichtsbewusstsein zu fördern und die Schülerinnen und Schüler zu historischem Denken anzuhalten. Zudem erwerben die Schülerinnen und Schüler bei der Begegnung mit Geschichte Kompetenzen, die sie bei der Herausbildung einer eigenen Identität unterstützen, die ihnen helfen, sich in ihrer Lebenswelt zu orientieren und die sie dazu anregen, Gegenwart und Zukunft vor dem Hintergrund eines historischen Bewusstseins erfolgreich mitzugestalten. Dazu setzen sie sich in altersangemessener und systematischer Weise mit zentralen Fragestellungen und Themen aus verschiedenen Epochen auseinander. Auf der Basis von historischem Wissen erwerben sie dabei Fähigkeiten und Fertigkeiten, die es ihnen ermöglichen, auch mit neuen historischen und gegenwärtigen Problemstellungen reflektiert umzugehen, um beispielsweise Denk- und Handlungsalternativen zu entwickeln.
Der Geschichtsunterricht fördert die Bereitschaft zur toleranten Auseinandersetzung mit anderen Kulturen, Sicht- und Lebensweisen und begünstigt die Entwicklung eigener Werthaltungen und Standpunkte. Das Wissen um die Entstehung sowie um Chancen, Gefährdungen und Grenzen demokratischer Strukturen führt zur Wertschätzung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland und verdeutlicht die Notwendigkeit gesellschaftlichen und politischen Engagements jedes Einzelnen. Bei der Auseinandersetzung mit Geschichte soll das Streben nach Völkerverständigung sowie die Herausbildung eines europäischen Bewusstseins bei gleichzeitiger Anerkennung des Eigenwerts von Regionen und Nationen ausgebildet und gestärkt werden. Unterstützt wird dies durch die enge fächerübergreifende Zusammenarbeit mit dem Fach Sozialkunde. Die Beschäftigung mit der Landes- und Regionalgeschichte ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, die historisch gewachsenen Strukturen bis in ihre Lebenswelt hinein zu verfolgen und fördert so ihre Bereitschaft, das historische und kulturelle Erbe ihres Heimat- sowie Lebensraumes zu pflegen und wertzuschätzen.

 

Leistungsnachweise im Fach Geschichte:

Sofern im Folgenden keine detaillierte Regelung erfolgt, gelten für Leistungsnachweise aller Art die Regelungen im BayeUG, der BaySchO und der GSO. Insgesamt müssen allerdings pro Halbjahr zwei mündliche Leistungsnachweise erbracht werden, wobei einer der mündlichen Leistungsnachweise echt mündlich sein muss.

 

Kleine schriftliche Leistungsnachweise:

Kleine schriftliche Leistungsnachweise können in angekündigter Form (angekündigte Tests oder Kurzarbeiten) und in unangekündigter Form (Stegreifaufgaben) gehalten werden.  Dabei muss pro Halbjahr mindestens ein schriftlicher kleiner Leistungsnachweis geschrieben werden. In Jahrgangsstufen, in denen Schulaufgaben / Klausuren in Geschichte geschrieben werden, sind kleine schriftliche Leistungsnachweise nicht zwingend vorgeschrieben. Es liegt im pädagogischen Ermessen der Lehrkraft kleine schriftliche Leistungsnachweise zu halten.

 

Verwendete Schulbücher:

Lehrplan Geschichte G8:

  • Jahrgangsstufe 7 – 10: Horizonte. Geschichte Gymnasium Bayern. Westermann-Verlag
  • Jahrgangsstufe 11 und 12: Forum Geschichte. Bayern. Cornelsen-Verlag

Lehrplan Plus Geschichte G9:

  • Forum Geschichte. Gymnasium Bayern. Cornelsen-Verlag

 

Exkursionen:

  • KZ-Gedenkstättenfahrt nach Dachau (9. Jahrgangsstufe)
  • Berlinfahrt der 10. Klassen (Klassenleiter / Geschichtelehrkraft)
  • Fahrtentag 6. Klassen:  Naturkundemuseum Siegsdorf (Steinzeit) / Römermuseum Seebruck                                                                                                                                                             (Ein Teil der 6. Klassen fährt dabei nach Siegsdorf, ein anderer nach Seebruck)

 

Grundwissenskatalog Geschichte für das G8 als pdf-Datei zum Download

grundwissen_geschichte_lehrpl.g8_-_vorbemerkung.pdf (G8)

grundwissen-geschichte.6.pdf (G8)

grundwissen-geschichte.7.pdf (G8)

grundwissen-geschichte.8.pdf (G8)

grundwissen-geschichte.9.pdf (G8)

grundwissen-geschichte.10.pdf (G8)


Grundelegende Daten und Begriffe für den Lehrplan Plus im G 9 zum Download

gdb_geschichte_lpp_21.02.2019.pdf

 

Kultusministerium (Schulrecht, Publikationen, Lehrplan)

Das Fach Geographie am LSH Marquartstein

Geographie, die „Wissenschaft von der Erde und ihrem Aufbau, von der Verteilung und Verknüpfung der verschiedensten Erscheinungen und Sachverhalte der Erdoberfläche, besonders hinsichtlich der Wechselwirkung zwischen Erde und Mensch“, wie es der Duden formuliert, befindet sich an der Schnittstelle zwischen Naturwissenschaften, Geistes- und Sozial- wissenschaften.

Unseren Planeten in seiner Einzigartigkeit, seiner Vielfalt und Verletzlichkeit zu begreifen, die raumbezogenen Strukturen und Prozesse zu erkennen und verantwortungsbewusst zu handeln sind Ziele des Geographieunterrichts. Globale, regionale und lokale Raumbeispiele verdeutlichen den Zusammenhang zwischen der gestaltenden Wirkung von Naturkräften und den raumprägenden Einflüssen des Menschen.

Diese Brückenfunktion zwischen naturwissenschaftlichen und gesellschaftswissenschaftlichen Fächern bietet die Möglichkeit von fächerübergreifenden Sichtweisen und Zusammenarbeit mit anderen Fächern.

Um nachhaltiges Lernen zu erreichen, werden allgemeingeographische Themen in zunehmend komplexeren Zusammenhängen von Jahrgangsstufe zu Jahrgangsstufe immer wieder aufgegriffen, verknüpft und vertieft behandelt. Moderne Informations- und Kommunikationsmittel, anschauliches Arbeiten mit dem Atlas und Exkursionen in unser ländliches, naturgeographisch geprägtes Umfeld ermöglichen sowohl den Aufbau von fachinhaltlichen Kompetenzen und Orientierungsfähigkeit als auch den Erwerb von Kompetenzen in den Bereichen Erkenntnisgewinnung, Methoden, Kommunikation, Beurteilung, Bewertung und Handeln.

Ausführliche Informationen zum Fach Geographie an bayerischen Gymnasien sind auf der Homepage des ISB zu finden.

 

Lehrbücher

  • Neues G 9: Jahrgangsstufe 5 und 7: TERRA, Geographie 5 und 7 (ab 2019)
  • G 8: Jahrgangsstufen 7, 8 und 10: SEYDLITZ 7, 8 und 10
  • G 8: Oberstufe: Cornelsen Geographie Bayern 11 und 12
  • Atlanten: Hauptwerk: Diercke Weltatlas, Westermann Verlag
  • ergänzend: Haack Weltatlas, Klett Verlag

 

Grundwissensdateien zum Herunterladen

 

Selbstverständnis und Bildungsbeitrag des Fachs Sozialkunde

 

Das Fach Sozialkunde ist als Leitfach der politischen Bildung am Gymnasium Pflichtfach für alle Schüler in den Jahrgangsstufen 10, 11 und 12. In seinem Zentrum stehen der Mensch als soziales und politisches Wesen, die wichtigsten Formen des gesellschaftlichen Zusammenlebens, die demokratische Gestaltung der staatlichen Ordnung und die Mitgestaltung der internationalen Politik. Zielsetzung ist, die Schüler auf der Grundlage des Menschenbildes der Demokratie zu eigenverantwortlichem Handeln, Urteilsfähigkeit und zur Übernahme von Verantwortung in der Gesellschaft zu erziehen.

Der Unterricht vermittelt den Schülern die Fähigkeit, gegenwärtiges Geschehen Blick auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft im nationalen wie internationalen Rahmen auf historische Entwicklungen zu beziehen, was durch eine Zusammenarbeit der Fächer Sozialkunde und Geschichte sowie die Korrelation ihrer Lehrplaninhalte befördert.

Das Fach Sozialkunde trägt zum Aufbau eines individuellen Wertesystems bei, das ethische Maßstäbe für die eigene Lebensführung setzt, sich auf Demokratie, Frieden und Freiheit als fundamentale Prinzipien, insbesondere auf die Achtung der Menschenwürde sowie der Menschen- und Bürgerrechte, gründet und die Ablehnung extremistischer Grundhaltungen einschließt. Den Schülern wird durch die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Welt- und Menschenbildern und mit freiheitsgefährdenden Gegenmodellen zur Demokratie die Notwendigkeit der Wertgebundenheit der Demokratie einsichtig. Beispiele aus der aktuellen Diskussion verdeutlichen das Spannungsverhältnis von Selbstverwirklichung im Rahmen bürgerlicher Freiheiten und Integration in die Gesellschaft. Konfliktfähigkeit und Kompromissbereitschaft werden durch die Einsicht in die Notwendigkeit von Kompromissen und die Lösung von Konflikten nach demokratischen Spielregeln gefördert.

Durch die Ermutigung, die eigene Sichtweise in Diskussionen zu äußern und argumentativ zu verteidigen, wird die Fähigkeit zur Toleranz unterschiedlicher Sichtweisen sowie kritisches Hinterfragen von Sichtweisen gefördert, was zur Entwicklung von mündiger und eigenständiger Meinungsbildung beiträgt.

 

Leistungsnachweise im Fach Sozialkunde

Sofern im Folgenden keine detaillierte Regelung erfolgt, gelten für Leistungsnachweise aller Art die Regelungen im BayeUG, der BaySchO und der GSO.

Insgesamt müssen allerdings pro Halbjahr zwei mündliche Leistungsnachweise erbracht werden, wobei einer der mündlichen Leistungsnachweise echt mündlich sein muss. In der Oberstufe, in der Klausuren geschrieben werden, reicht ein mündlicher Leistungsnachweis.

 

Kleine schriftliche Leistungsnachweise:

Kleine schriftliche Leistungsnachweise können in angekündigter Form (angekündigte Tests oder Kurzarbeiten) und in unangekündigter Form (Stegreifaufgaben) gehalten werden.

In Jahrgangsstufen, in denen Schulaufgaben / Klausuren in Sozialkunde geschrieben werden, sind kleine schriftliche Leistungsnachweise nicht zwingend vorgeschrieben. Es liegt im pädagogischen Ermessen der Lehrkraft kleine schriftliche Leistungsnachweise zu halten.

 

 

Verwendete Schulbücher:

  • 10. Klasse: „Mensch und Politik – Sozialkunde Bayern“, Schroedel
  • 11. Klasse: „Politik aktuell 11“, C.C. Buchner
  • 12. Klasse: „Politik aktuell 12“, C.C. Buchner

 

Exkursionen/Veranstaltungen:

  • Zeitzeugenvortrag für die 10. Klassen
  • Berlinfahrt der 10. Klassen

Kultusministerium (Schulrecht, Publikationen, Lehrplan)

Selbstverständnis und Bildungsbeitrag des Fachs Wirtschaft und Recht:

Ausgehend von aktuellen einzel- und gesamtwirtschaftlichen Themen lernen die Schüler die grundlegenden Gestaltungselemente unserer Wirtschafts- und Rechtsordnung sowie deren Wertegehalt, ihre historischen Wurzeln und ihre theoretischen Grundlagen kennen. Daraus erwächst die Fähigkeit, wirtschaftliche und rechtliche Sachverhalte zu beurteilen, ökonomische Entscheidungen verantwortungsbewusst -im Sinne eines nachhaltigen Wirtschaftens- zu treffen und aktiv am gesellschaftlichen und politischen Leben teilzunehmen.

Den Schülern wird dabei auch bewusstgemacht, wie der europäische Einigungsprozess und globale Entwicklungen den Alltag zunehmend prägen. Dadurch wird die Bereitschaft gefördert, sich mit Veränderungen rational und aufgeschlossen auseinanderzusetzen und die Herausforderungen der Zukunft anzunehmen.

Die handlungsorientierte Beschäftigung mit wirtschaftlichen und rechtlichen Entscheidungsalternativen vermittelt Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit und Sorgfalt. Dabei erfahren die Jugendlichen auch, wie ihr eigenes Handeln durch die beschränkte Verfügbarkeit von Gütern sowie durch die Entscheidungen und Rechte anderer beeinflusst wird. Sie sehen so die Grenzen des wirtschaftlich Machbaren und rechtlich Erlaubten.

Die Berufswahl hat für Lebensentwurf, Selbstwertgefühl und Selbstverständnis der Jugendlichen eine herausragende Bedeutung. Neben einem Überblick über schulische und berufliche Bildungswege gibt das Fach Wirtschaft und Recht mit seiner Praxisnähe Einblicke in die Arbeitswelt und damit eine wesentliche Hilfestellung zur beruflichen Orientierung.

 

Leistungsnachweise im Fach Wirtschaft und Recht:

Basierend auf den grundsätzlichen Vorgaben von BayeUG, BaySchO und der GSO erteilen die Fachlehrkräfte Noten gemäß folgender Richtlinien:

  •  Mündliche Leistungsnachweise: In allen Jahrgangsstufen wird pro Halbjahr mindestens ein echter mündlicher Leistungsnachweis bewertet (z.B. Abfragen, Referat, Präsentation).
  •  Kleine schriftliche Leistungsnachweise: Kleine schriftliche Leistungsnachweise können in angekündigter Form (angekündigte Tests) und in unangekündigter Form (Stegreifaufgaben) gehalten werden. Alle Klassen werden zu Beginn des Schuljahrs informiert, ob in ihrer Jahrgangsstufe schriftliche Prüfungen angekündigt oder unangekündigt stattfinden. Pro Halbjahr wird in den Klassen 9 und 10 mindestens ein schriftlicher kleiner Leistungsnachweis geschrieben.
  • In Jahrgangsstufe 9 werden stets auch Leistungsnachweise im Rahmen des Projekts „Betriebspraktikum“ (z.B. Bewerbung, Präsentation des Praktikumsbetriebs) erbracht.
  • In Jahrgangsstufe 10 wird jeweils eine digitale Präsentation (z.B. PowerPoint) benotet.

Nur in den Klassen der Oberstufe findet je Halbjahr eine Schulaufgabe (= „große Leistungsnachweise“) statt, welche 50% der Halbjahresleistung bildet.

 

Verwendete Schulbücher:

  • 9. und 10. Jahrgangsstufe: Wirtschaft und Recht, C.C. Buchner Verlag
  • 11. und 12. Jahrgangsstuge: Wirtschaft und Recht, Auer Verlag

 

Projekte und Exkursionen:

  • Besuch im Berufsinformationszentrum (BIZ) Traunstein (9.Jahrgangsstufe)
  • Bewerbungstraining (9.Jahrgangsstufe)
  • Teamarbeit „Planspiel Börse“ (10.Jahrgangsstufe)
  •  Besuch einer Gerichtsverhandlung am Amts- oder Landgericht Traunstein

Kultusministerium (Schulrecht, Publikationen, Lehrplan)

Sport am LSH:

Schon bei Gründung des LSH vor über 90 Jahren spielte der Sport eine besondere Rolle im Schulleben: „Der Körperbildung und Gesundheit dient alles“, so lautet eine fettgedruckte Abschnittsüberschrift im Schulprospekt dieser Zeit. Dem Schulgründer und Reformpädagogen Hermann Harless war offensichtlich sehr bewusst, welchen Stellenwert Bewegung -besonders an der frischen Luft- für eine gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen einnimmt.

Auch wenn sich Sportdidaktik, Lehrplan, Sportstätten und Materialien über die Jahrzehnte weiterentwickelten: noch immer ist der Sport prägender Bestandteil des LSH- Schulprofils und Quelle vieler schulischer Erlebnisse, die auch noch lange nach dem Abitur im Gedächtnis bleiben.

Weit über den Einzugsbereich der Schule hinaus genießt das LSH als „Partnerschule des Wintersports“ den Ruf, Nachwuchsleistungssportlern beste Bedingungen zur Bewältigigung der Doppelbelastung aus Schule und Sport zu bieten. Hier werden besonders talentierte Schüler zum einen durch Nachführ- und Förderunterricht und zum anderen durch ein zusätzliches Koordinationstraining gezielt unterstützt.

In Zusammenarbeit mit Sportvereinen vor Ort ermöglichen Sport-Arbeitsgemeinschaften in Skilanglauf, Judo und Basketball unseren bisher noch nicht im Vereinssport aktiven Schülern, neue Sportarten kennen zu lernen.

Steigender Beliebtheit erfreut sich in den letzten Jahren besonders der Radsport, was durch die optimale Lage des LSH direkt am Einstieg zu besten MtB-Strecken besonders begünstigt wird.

Darüber hinaus können sich unsere Oberstufenschüler im „Additum Sport“ Grundlagen der Sportwissenschaft erarbeiten und so Sport als Abiturfach wählen.

 

Inhalte und Leistungsnachweise:

Neben praktischen Leistungen in Spielsport- und Individualsportarten werden in allen Jahrgangsstufen auch Fitnessleistungen in die Notengebung mit einbezogen.
Dazu kommen - entsprechend der „Empfehlungen zur Leistungsbewertung“ des ISB - auch nicht-praktische Leistungsnachweise (z.B. Regelkunde, Demonstrationsaufgaben, Gestaltung von Stundenteilen).

Orientiert am aktuell gültigen Lehrplan für die Gymnasien in Bayern, hat sich die Fachschaft Sport auf folgenden „schulinternen Sport-Lehrplan“ für die Klassen 5-10 geeinigt, welcher die inhaltlichen Schwerpunkte in den einzelnen Jahrgangsstufen am LSH zusammenfasst:

Leichtathletik, Gerätturnen, Bewegungskünste sowie Gymnastik und Tanz werden in allen Klassenstufen - letztgenannte in unterschiedlichem Umfang bei Mädchen und Jungen - unterrichtet.

  • In den Jahrgangsstufen 5 und 6 werden Grundelemente aller 4 großen Sportspiele (Fußball, Handball, Basketball, Volleyball), von 7 bis 10 jeweils folgende Sportspiele schwerpunktmäßig geschult:
  • 7.Klasse – Handball, Fußball (Mädchen statt Fußball ggf. Badminton oder Tischtennis)
  • 8.Klasse – Basketball, Volleyball
  • 9.Klasse – Handball, Fußball, Badminton oder Tischtennis
  • 10.Klasse – Basketball, Volleyball
  • In den beiden Oberstufenjahrgängen wird Sport semesterweise in koedukativen Schülergruppen unterrichtet. Hier wählen die SchülerInnen je eine Sportart pro Schulhalbjahr (z.B. Fußball, Leichtathletik, Volleyball, Tischtennis).

 

Lehrbücher:

  • Sportbiologische und trainingswissenschaftliche Grundlagen, Südost Verlags Service GmbH, Anka Weineck und Jürgen Weineck
  • Bewegungswissenschaftliche und gesellschaftspolitische Grundlagen, Südost Verlags Service GmbH,Anka Weineck und Jürgen Weineck

 

Veranstaltungen der Fachschaft Sport

Fester Bestandteil des Schul-Terminkalenders sind folgende, von Sportlehrern organisierte Veranstaltungen:

  • Schulskilager in der 6.Klasse (Zauchensee)
  • Sommerlager in der 8.Klasse (Flachau; ca. 1/3 der Schüler reist per Fahrrad an!)
  • Internatsfahrt zum Gardasee
  • Alpencross in der Oberstufe
  • Wintersporttag für die ganze Schule
  • Schulsportfest mit Spendenlauf
  • Teilnahme an Schulsportwettkämpfen im alpinen und nordischen Skisport, Tennis und Fußball
  • Sportprojekte mit geistig behinderten Kindern

Kultusministerium (Schulrecht, Publikationen, Lehrplan)

Selbstverständnis und Bildungsbeitrag des Fachs Kunst gemäß dem Lehrplan:

Im Fach Kunst erwerben die Kinder und Jugendlichen die Kompetenzen, die sie zur Orientierung in einer zunehmend von Bildern geprägten Welt benötigen. (…) Die Schülerinnen und Schüler erfahren ihre Umwelt als gestaltet und als gestaltbar. Die eigene bildnerische Praxis und die theoretische Auseinandersetzung mit Werken der Kunst- und Kulturgeschichte sind im Unterrichtsgeschehen eng ineinander verzahnt. Auf diese Weise trägt das Fach Kunst zur Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben bei.

An geeigneten Beispielen aus der Bildenden Kunst und der gestalteten Umwelt (Produktdesign, Architektur und Kommunikationsdesign) entwickeln die Schülerinnen und Schüler ein Verständnis dafür, warum Menschen immer Bilder produziert haben (Kunst- und Kulturgeschichte) und sie überall produzieren (interkulturelle Aspekte). So leisten die im Fach Kunst erworbenen Kompetenzen einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der eigenen Individualität und einer vielschichtigen Wahrnehmung.

  • Persönlichkeitsbildung durch die Förderung von ästhetischem Genuss, Imagination     und kreativer Gestaltung.
  • Wertschätzung und Verständnis von Bildern, die den Schülern fremd – oder auch schon vertraut – sind, z. B. auf Reisen, in Museen oder Medien.
  • Aktive Mitgestaltung der eigenen Umgebung im privaten und öffentlichen Raum.

Das Fach Kunst fördert fächerübergreifende Kompetenzen, die die Schülerinnen und Schüler auf ein Studium bzw. die Berufswelt vorbereiten und die die Grundlage für eine planvolle, selbstbestimmte und verantwortungsvolle Lebensgestaltung bilden.

  • Ausdauer, Konzentration sowie die Fähigkeit zur Entwicklung intuitiver, spontaner und kreativer Ideen.
  • kognitive wie intuitive Strategien zur Lösung von Aufgaben.
  • Planung und Organisation von Handlungsabläufen sowie die Fähigkeit, mit Unvorhergesehenem und Unplanbarem produktiv umzugehen.
  • geschulter, feinmotorisch geschickter Einsatz von Technik sowie ein Sich-Einlassen auf den individuellen, unmittelbaren Duktus v. a. im Zeichnen.
  • Offenheit und Neugierde gegenüber eigenen und fremden Produkten, Verfahren und Sichtweisen bei gleichzeitiger Beachtung der eigenen Anliegen.
  • Fähigkeit zu konstruktiver Kritik sowie Bereitschaft, Kritik anzunehmen.

Die in der Grundschule erworbenen Kompetenzen werden systematisch weiterentwickelt (…). Mit zunehmender Bildkompetenz steigen im Unterricht die Freude an der Produktion und Rezeption von Bildern sowie die genießende Wahrnehmung – und auch die Fähigkeit des Staunens. Bilder, in denen eigene Gedanken und Empfindungen verarbeitet sind, sind als persönlicher, individueller Ausdruck – auch im Kontext von Selbstentwürfen – zu verstehen.

Das Fach Kunst stellt einen wesentlichen Beitrag zur Förderung der Selbst-, Sozial-, Methoden- und Medienkompetenz dar.

Dem prozessorientierten Lernen in Räumen mit Werkstattcharakter (z. B. Werkraum, Schulatelier, Kunstlabor, Computerraum) sowie die Arbeit an außerschulischen Lernorten (z. B. Galerie, Museum, Künstleratelier, Natur, gebauter Raum) kommt besondere Bedeutung zu.

 

Leistungsnachweise im Fach Kunst: 

Sofern im Folgenden keine detaillierte Regelung erfolgt, gelten für Leistungsnachweise aller Art die Regelungen im BayeUG, der BaySchO und der GSO. Im Fach Kunst sind in den Jahrgangsstufen 5 bis 11 alle Leistungsnachweise mündliche Noten. Die praktischen, künstlerisch-bildnerischen Schülerarbeiten werden in der Regel als mündlicher Leistungsnachweis bewertet. Alle weiteren Leistungsnachweise mündlicher Art sind im Fach Kunst natürlich ebenso möglich.

Kleine schriftliche Leistungsnachweise können in angekündigter Form (angekündigte Tests oder Kurzarbeiten) und in unangekündigter Form (Stegreifaufgaben) gehalten werden. Diese Leistungserhebung sind am Staatlichen Landschulheim Marquartstein im Fach Kunst jedoch eher ungewöhnlich.

In der Oberstufe:

In den Jahrgangsstufen Q11 und Q12, in denen Schulaufgaben / Klausuren geschrieben werden, werden die praktischen Schülerarbeiten auch als mündliche Leistungen bewertet.  In der Oberstufe wird der Durchschnitt aller mündlichen Leistungsnachweise mit der Klausurnote 1:1 verrechnet. Daraus ergibt sich die Halbjahresnote. Schüler, die das Additum belegen und somit das Fach Kunst als schriftliches Abiturfach wählen, werden auch hier auf Grundlage ihrer praktischen, künstlerisch-bildnerischen Arbeit bewertet. Die Additumsnote wird mit der Halbjahrsnote im regulären Kunst-Kurs verrechnet.

 

Verwendete Schulbücher:

  • Jahrgangsstufe 5 – 12: Epochen der Kunst 1 – 5. Kammerlohr. Oldenbourg-Verlag. (Die Schulbücher werden bei Bedarf im Unterricht ausgeteilt und werden zum Stundenende wieder eingesammelt. Sie verbleiben im Zeichensaal.)
  • Jahrgangsstufe 11 und 12:  Epochen der Kunst Band 3. Kammerlohr. Oldenbourg-Verlag. 1. Auflage, 1.Druck 2015

 

Zusatzangebote im Fach Kunst:

  • Kunst als Leitfach im P-Seminar kann jährlich mit Themen wie z.B. „Filmfestspiele LSH“, „Sitzgelegenheiten“, „LSH-Computerspiel“ oder „Innenraumgestaltung“ belegt werden.
  • Profilfächer, wie z.B. „Fotografie“ oder „Kunstgeschichte“, werden von der Fachschaft für die Oberstufe angeboten.
  • Exkursionen: Museumsfahrt München Q11 in die Neue Pinakothek und Pinakothek der Moderne, Ausgewählte Ausstellungsbesuche mit der Q11, Q12 und mit dem Additum, Berlinfahrt der 10. Klassen (Klassenleiter / Lehrer für Kunst)
  • Ausstellungen: In den hauseigenen Kulturräumen werden unsere Schüler mit ständig wechselnden Kunstausstellungen konfrontiert; zugleich werden sie zu Kuratoren, indem sie eigene Ausstellungen planen, organisieren und gestalten dürfen.
  • Kunstwochenende:Mindestens einmal im Jahr lädt die Fachschaft Kunst Schüler, Eltern, Ehemalige und Kollegen zu einem Kunstwochenende ein. Dabei immer im Angebot: eigene, professionelle Buttons gestalten und herstellen oder im Tetratütendruckverfahren Glückwunschkarten produzieren.

Kultusministerium (Schulrecht, Publikationen, Lehrplan)

Selbstverständnis und Bildungsbeitrag des Fachs Musik

„Singen ist das Fundament zur Musik in allen Dingen“, wusste Georg Philipp Telemann (*1681 +1767) und steht damit dem Musikunterricht am Staatlichen Landschulheim Marquartstein Pate. Dieser nämlich versteht sich als Initialzündung für ein Leben voller Musik und vermittelt lehrplangemäß praktische, theoretische, historische und formale Kenntnisse im schier unüberblickbaren Kosmos der Musik.

Dass der Fokus hierbei auf dem Singen - mit dem ureigensten Instrument des Menschen, seiner Stimme - liegt, hat nicht nur pragmatische Gründe. Einerseits ist es zwar bequem, die Stimme zu fördern und zu fordern, die jeder immer dabei hat, ohne unter zusätzlichem Schulranzengewicht zu leiden, andererseits beginnt Musik eben genau hier: Mit der persönlichen Involviertheit qua eigener, unverwechselbarer Stimme.

Sich Musik aller Jahrhunderte singend zu erschließen, fördert nicht nur ein tief greifendes Verständnis und eine empathische Identifikation mit dem Klang und seinen Komponisten, es ermöglicht auch die Einfühlung in paramusikalische Phänomene, vor deren Hintergrund Musik als Medium der Propaganda, als klingende Liebesbezeugung oder identitätsstiftendes Moment erscheint.

Das Zeichensystem der westlichen Musik - die Notenschrift, die Lehre von Formen und Gattungen, die Harmonielehre und viele weitere, vormals als „theoretisch“ gebrandmarkte Inhalte sind Bestandteil und Produkt des Unterrichts, der sich nie nur vermittelnd, sondern stets als zur eigenen Entdeckung anregend versteht - ganz im Sinne einer reformpädagogischen „Hilfe, es selbst zu tun“.

In einer Region, in der zuvörderst die Volksmusik in ihren mannigfaltigen Ausprägungen eine wichtige Rolle im Leben der Jugendlichen spielt, verschließt sich der Musikunterricht nicht der Diversität der Erscheinungsformen, sondern nimmt die Schüler und ihre Erfahrungswelt in den Blick, um einer weitsichtigen und weltgewandten Perspektive den Weg zu ebnen.

Der Wahlunterricht, der zur Zeit als Schulchor und Instrumentalensemble gehalten wird, setzt sich zum Ziel, besonders interessierten Schülerinnen und Schülern die Freude des Ensemblemusizierens einerseits, andererseits aber auch die vielen Anforderungen eines „professionellen“ Arbeitens in Proben-, Planungs- und Aufführungsphasen zu vermitteln.

Ergänzt wird dieses Wahlfachangebot durch eine Geigenklasse, in der interessierte SchülerInnen ein Streichinstrument lernen können.

Unterschiedlichste Exkursionen runden das Angebot der Fachschaft Musik ab: Vierteljährliche Konzertfahrten zu den Jugendkonzerten der Münchner Philharmoniker am Gasteig (München), jährlicher Besuch der Jugendkonzerte am Mozarteum (Salzburg) sowie die vor allem im Bereich der Seminare stattfindenden Exkursionen.

In der Oberstufe haben begabte SchülerInnen die Möglichkeit, das „Additum“ Musik zu wählen. Sie unterziehen sich halbjährlichen praktischen Prüfungen und belegen Musik als drittes schriftliches Abiturfach. Außerdem gestalten die Additumsschüler am LSH regelmäßige Vorspielabende, bei denen sie der Schulgemeinschaft Einblick in ihre Arbeit gewähren.

 

Leistungsnachweise im Fach Musik:

Sofern im Folgenden keine detaillierte Regelung erfolgt, gelten für Leistungsnachweise aller Art die Regelungen im BayEUG, der BaySchO und der GSO.

Insgesamt müssen pro Halbjahr zwei mündliche Leistungsnachweise erbracht werden, wobei einer der mündlichen Leistungsnachweise echt mündlich sein muss. Da sich das Fach Musik als „praktisches“ Fach versteht, sind auch musizierpraktische Überprüfungen (Vorsingen, Vorspielen, Vortanzen etc.) Bestandteil dieser „echten mündlichen“ Leistungsnachweise, wobei die Wahl eines modus operandi der jeweiligen Lehrkraft obliegt. Kleine schriftliche Leistungsnachweise können in angekündigter Form (angekündigte Tests oder Kurzarbeiten) und in unangekündigter Form (Stegreifaufgaben) gehalten werden; auch hier entscheidet der Fachlehrer in seinem pädagogischen Ermessen.

 

Verwendete Schulbücher:

So vielseitig wie das Fach sind auch die verwendeten Materialien und Inhalte und unterscheiden sich von Lehrkraft zu Lehrkraft.

  • Ein Schulbuch wird nur in der Oberstufe eingesetzt (TonArt 11/12, Helbling-Verlag)
  • In der Unter- und Mittelstufe gilt das im Reclam-Verlag erscheinende Liederbuch „Stimmband“ als Anschaffungsempfehlung, um eine gemeinsame Grundlage für das Singen im Klassenverband zu haben.

Kultusministerium (Schulrecht, Publikationen, Lehrplan)

  • Werkkurse in Gärtnern, Schreinern, Töpfern und Elektrobasteln
  • Medienwerkstatt Kreativ
  • EDV-Grundlagen/ Computerführerschein
  • "Mini-Mints" (Wahlunterricht für die Unterstufe in den MINT-Fächern)
  • Schwimmen, Mountainbiken, Skitraining
  • Schulchor, Unterstufenchor, Bigband, Violinunterricht
  • Tastschreibkurs
  • Chinesisch
  • Theater für Unter- und Mittelstufe
  • Wintersportwoche in Zauchensee/Österreich
  • Archäologieexkursion nach  Carnuntum bei Wien (7. Jahrgangsstufe)
  • Fahrt zu historischen Gedenkstätten (u.a. Dachau, Berlin)
  • Museumsbesuche mit didaktischer und methodischer Begleitung (u.a. Mammut-Museum in Siegsdorf)

Überblick über Anzahl und Formate schriftlicher Leistungsnachweise in Jgst. 5 bis 10:

 

 

5. Kl.

6. Kl.

7. Kl.

8. Kl.

9. Kl.

10. Kl.

Deutsch

3 +

1 LTs

3 +

LTb+LTs

3 +

1 LTs

3 +

LTb+LTs

3 + M

3

Englisch

NTG

4

2 + 1 M.

LTb+LT

4

3

3

2+LTb+

LTs

SG

-

4

3 + M

4

3

2+LTb+LTs

Französisch

NTG

-

4

3 + M

4

3

3

SG

-

-

-

4

3 + M

4

Latein

NTG

-

4

4

4

3

3

SG

4

4

4

3

3

3

Spanisch

-

-

-

-

-

3 + M

Mathematik

NTG

4

4

4

3

4

3

SG

4

4

4

3

4

3

Physik

-

-

-

2

2

2

Chemie

NTG

-

-

-

2

2

2

NTG: Naturwissenschaftlich-technologisches Gymnasium
SG: Sprachliches Gymnasium
LTs: schulinterner Leistungstest
LTb: bayernweiter Leistungstest
M: mündliche Leistungserhebung als Schulaufgabenersatz

Für die bayernweite Jahrgangsstufentests sind Aufgaben, Lösungen und Ergebnisse der Vorjahrestests sowie der aktuelle Lehrplan im Internet abrufbar über

www.isb.bayern.de

Schulspezifische Festlegungen zu Leistungsnachweisen bzw. Modus-21-Maßnahmen:

  • In Deutsch ersetzt in den Jgst. 6 und 8 die Kombination aus LTs und LTb eine Schulaufgabe.
  • In Deutsch ersetzt in der Jgst. 9 die Schulaufgabenform Mündliche Debatte die schriftliche Schulaufgabenform Dialektische Erörterung (Modus-21-Maßn. Nr. 17).
  • In Englisch ersetzt in Jgst. 6 und 10 die Kombination aus LTs und LTb eine Schulaufgabe.
  • In Englisch und Französisch ersetzt jeweils im zweiten Lernjahr eine mündliche Prüfung eine schriftliche Schulaufgabe.
  • In Spanisch ersetzt in Jgst. 10. eine mündliche Prüfung die 4. Schulaufgabe.
  • In Mathematik wird in Jgst. 5, 6, 7 und 9 je ein schulinterner Grundwissentest gefordert (Modus-21-Maßn. Nr. 22).
  • In allen Jgst. können angesagte kleine Leistungsnachweise über den Stoff mehrere Stunden (zwei bis fünf) gefordert werden. Diese werden eine Woche vor Durchführung angesagt (Modus-21-Maßn. Nr. 21).
  • In allen Fächern werden mindestens zwei kleine Leistungsnachweise gefordert, darunter ein echter mündlicher.
  • Es werden maximal drei schriftliche Prüfungen bzw. angesagte Tests pro Woche abgehalten, jedoch maximal zwei Schulaufgaben.
  • An Tagen, an denen angesagte kleine Leistungstests geschrieben werden, sind Stegreifaufgaben in der üblichen Form sowie mdl. Rechenschaftsablagen möglich.
  • An Tagen mit Schulaufgaben werden keine Leistungstests bzw. Stegreifaufgaben verlangt.
  • In Jgst. 5 werden in der Woche vor Weihnachten keine Leistungsnachweise gefordert (prüfungsfreie Zeit).

Kultusministerium (Schulrecht, Publikationen, Lehrplan)

Am LSH Marquartstein werden anstelle des Zwischenzeugnisses drei Leistungsstandberichte herausgegeben. Die Vergabedaten sind in der Regel:

1. ein Freitag Ende November vor dem 1. Elternsprechtag
2. der Freitag der Zwischenzeugnisausgabe (inkl. Gefährdungsmitteilung)
3. ein Freitag Ende April vor dem 2. Elternsprechtag und vor der „Maiwarnung“

Die Leistungsstandberichte enthalten sämtliche Noten, auch die einzelnen mündlichen Noten, und den aktuellen Gesamtdurchschnitt in allen Fächern. Wir versprechen uns davon, dass Elternhaus und Schule früher auf auffällige Entwicklungen reagieren können als bei der Ausgabe eines Zwischenzeugnisses.

Informationen und Beratung von Seiten der Lehrkräfte erhalten die Eltern an den beiden allgemeinen Elternsprechtagen (Anfang Dezember und Ende April) und während der wöchentlichen Sprechstunden. Zu diesem Zweck können Sprechstunde über das Elternportal unter „Sprechstunden“ gebucht werden. Die Sprechstunden der einzelnen Lehrkräfte können im Elternportal eingesehen und gebuchen, zudem wird regelmäßig eine aktuelle Liste mit allen Lehrersprechstunden per Elternportal an die Erziehungsberechtigten zugeschickt.