Schülerteam des Gymnasiums Marquartstein beim Bundesfinale in Berlin
Inventing Tomorrow – das ist das große Motto unter dem der YES! – Young Economic Solutions Schülerwettbewerb steht, der von der deutschen Klimastiftung und der Johannes Herz Stiftung durchgeführt wird. Der Wettbewerb rückt ökonomische, gesellschaftliche und ökologische Lösungsansätze ins Zentrum.
Mit einem positiven Blick in die Zukunft arbeiten Schülerinnen und Schüler an zukunftsorientierten Lösungsansätzen für von Wissenschaftlern formulierten Forschungsfragen. Hier wird die Zusammenarbeit mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern führender deutscher Forschungsinstitute der Wirtschaft, Umwelt und Sozialforschung und Partnerinnen und Partnern aus der Wirtschaft erlernt.
Die teilnehmende Gruppe des Gymnasiums Marquartstein setzte sich aus den sechs Schülerinnen Eva-Maria Bierl, Nina Elmendorff, Sophia Hofinger, Luzia Hermannsdorfer, Juliane Pahl und Magdalena Pichl zusammen, welche derzeit die Oberstufe besuchen. Sie suchten nach einer Lösung zur Forschungsfrage „Klimaemotionen erkunden: Was können wir durch unsere Emotionen über uns selbst und den Umgang mit dem Klimawandel lernen?“.
Nachdem die Schülerinnen-Gruppe um Biologielehrer Benjamin Wolf das Regionalfinale am 8. Juli in München mit ihrer Idee der TomorrowBag bereits für sich entscheiden konnte, wurde die Lösungsidee in den folgenden Wochen auch mit Unterstützung von Frau Ehrl weiter ausgebaut und verfeinert. Tomorrow Bag ist eine App und physische Karte, die den nachhaltigen Einkauf über ein Bewertungs- und Belohnungssystem für Konsumenten und Konsumentinnen greifbarer und motivierender macht. Mit dem Plan zum Aufbau einer Community und einem GoodNews-Newsletter zum Thema Umwelt und Klima wurde die ursprüngliche Idee erweitert. Die Umsetzung der Geschäftsidee wurde detaillierter geplant, datenschutzrechtliche Fragen wurden mithilfe des Datenschutzbeauftragten Herrn Ehrl diskutiert, das Geschäftsmodell wurde mithilfe des Wirtschaftslehrers Herrn Ramoser konkretisiert und dank des Informatiklehrers Herrn Wich die App auch programmiert.
Am 29. September war es dann endlich so weit, die Reise zum Bundesfinale nach Berlin begann! Das Bundesfinale erstreckte sich über zwei Tage und war durch die beeindruckende Organisation in ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm eingebettet, welches sowohl anregende Vorträge erfolgreicher Gründer als auch Freizeitaktivitäten umfasste.
An diesen zwei Tagen präsentierten zehn Teams aus ganz Deutschland ihre Lösungsansätze zu verschiedensten Forschungsfragen. Auch wenn unser Schulteam den Sieg in diesem Jahr nicht mit nach Hause nehmen konnte, sind wir dennoch Gewinner – reicher an Wissen, Erfahrung und Freundschaften!