Mathematik

Fachprofil Mathematik

Unterrichtsgestaltung:

Zentrale Aufgabe des Mathematikunterrichts am Gymnasium ist es, dass die Schüler sich im Rahmen des Aufbaus mathematischer Kompetenzen konkrete mathematische Kenntnisse und Arbeitsweisen aneignen und dabei auch die Grunderfahrungen machen können, wodurch sie auch allgemeinere Einsichten in Prozesse des Denkens und der Entscheidungsfindung erreichen sollten, die für eine aktive und verantwortungsbewusste Mitgestaltung der Gesellschaft von Bedeutung sind. Dabei wird den jungen Menschen auch deutlich, dass Mathematik ein hilfreiches Werkzeug zur Analyse und zur Erkenntnisgewinnung sein kann, das letztlich auf menschlicher Kreativität beruht, und dass sie beispielsweise wegen ihrer ästhetischen Komponente auch einen Wert an sich darstellt.

Kennzeichen mathematischer Arbeitsweise sind präziser Sprachgebrauch, Entwicklung klarer Begriffe, folgerichtige Gedankenführung und Argumentation, systematisches Vorgehen sowie das Erfassen von Zusammenhängen.

Durch Übung in diesen Arbeitsweisen setzen sich die Schüler intensiv mit dem eigenen Denken auseinander und erweitern ihr Abstraktionsvermögen. Sie beschäftigen sich mit verschiedenen Formen mathematischer Betrachtungs- und Vorgehensweisen, wodurch sie ihre geistige Beweglichkeit und ihre Offenheit für unterschiedliche Fragestellungen und Sichtweisen weiterentwickeln. Beim Entdecken von Gesetzmäßigkeiten sowie beim Vergleichen und Reflektieren von Lösungswegen verfeinern sie ihr Repertoire an Denk- und Handlungsstrategien. Indem sie Ergebnisse und eingesetzte Strategien überprüfen und bewerten, entwickeln sie auch ihre Urteilsfähigkeit weiter und bauen bei der exakten, systematischen Analyse einer Fragestellung, wie sie bei den meisten mathematischen Problemen nötig ist, ihre Fähigkeit aus, einen Sachverhalt fundiert und unvoreingenommen einzuschätzen.

Durch den verstärkten Einsatz von Taschenrechner oder Computer (Datenbank, Geogebra, …) soll den Schüler gezeigt werden, wie technische Hilfsmittel gewinnbringend zur Lösung von bestimmten Problemstellungen eingesetzt werden können. Es soll aber auch verdeutlicht werden, dass allein die Existenz dieser Hilfsmittel noch kein Problem löst; es braucht stets den Menschen, der die „Maschine“ mit Information und Strategie „füttert“.

Daneben wird durch die Beschäftigung mit mathematischen Fragestellungen die grundsätzliche Bereitschaft der Schüler zu geistiger Betätigung ausgebildet und ihre Konzentrationsfähigkeit gefördert. Beim Lösen mathematischer Probleme sind Ausdauer, Durchhaltevermögen und Zielstrebigkeit erforderlich – Eigenschaften, die nicht nur im täglichen Leben, sondern auch für die erfolgreiche Beschäftigung mit Wissenschaft prinzipiell benötigt werden.

 

Lernstandserhebung:

Am Ende jedes Schuljahres wird am Gymnasium LSH Marquartstein in den Jahrgangsstufen 5 – 11 eine Lernstandserhebung geschrieben, in der das Grundwissen des vergangenen Schuljahres abgeprüft wird. Diese Lernstandserhebung wird nicht benotet. Im nächsten Schuljahr werden allerdings auf Grundlage der Ergebnisse aus der Lernstandserhebung Schüler zur LernzeitPlus eingeladen, um gezeigte Defizite gezielt aufarbeiten zu können.

 

Förder- und Zusatzangebote:

Wir bieten unseren Schülern - sofern Lehrerstunden zur Verfügung stehen -  in der LernzeitPlus die Möglichkeit, bestehende Lücken aus den Vorjahren zu schließen. Die Lernzeit wird in Blöcken von jeweils etwa 6 Wochen Dauer angeboten, in dem gezielt ein Schwerpunkt (z.B. lineare Funktionen) wiederholt und bearbeitet wird. Die Teilnahme an der Lernzeit ist freiwillig, zu den einzelnen Blöcken kann sich jeder Schüler / jede Schülerin über den Mathematiklehrer anmelden. Schüler, die in der Lernstandserhebung des Vorjahres in einem Schwerpunkt Defizite gezeigt haben, werden gezielt zur LernzeitPlus eingeladen.

 

Wettbewerbe:

An den folgenden Wettbewerben nehmen wir am LSH regelmäßig teil: