Politik und Gesellschaft

Fachprofil Politik und Gesellschaft

Selbstverständnis und Bildungsbeitrag des Faches Politik und Gesellschaft

Zentraler Inhalt des Faches Politik und Gesellschaft ist es, die Schülerinnen und Schüler dazu zu befähigen, sich eigenständig zu informieren, sich auf der Basis des Grundgesetzes politisch zu orientieren das politische Geschehen zu reflektieren. Einen großen Raum nehmen dabei auch die Möglichkeiten zur eigenen politischen Teilhabe ein. In der 10. Klasse wird Politik und Gesellschaft einstündig unterrichtet, in den Jahrgangsstufen 11 und 12 erhalten die Schülerinnen und Schüler jeweils zwei Stunden Unterricht in diesem Fach. In der 13. Jahrgangsstufe ist PuG eines der Fächer aus dem gesellschaftswissenschaftlichen Bereich, aus denen die Schülerinnen und Schüler wählen können und damit nicht mehr verpflichtend. Es kann jedoch in der Oberstufe aber auch auf erhöhtem Anforderungsniveau belegt werden.

Das Fach Politik und Gesellschaft vermittelt Inhalte aus den Bereichen der Politikwissenschaft und der Soziologie, die in den Klassen 10 und 11 vor allem das deutsche politische System und unsere Gesellschaft in den Blick nehmen. In den folgenden Jahrgangsstufen weitet sich der Blick dann und nimmt globale Aspekte in den Fokus.

Zentral ist dabei immer der Lebensweltbezug, denn vor allem der Unterricht in PuG hat geradezu die Verpflichtung, aktuelle Ereignisse und Entwicklungen zu thematisieren – sowohl auf lokaler als auch auf nationaler und internationaler Ebene.

 

In allen Jahrgangsstufen ist es das Ziel des PuG-Unterrichts, einen Beitrag zur Werteorientierung zu leisten, die Demokratie, Frieden, Freiheit und die Achtung der Menschen- und Bürgerrechte als zentrale Prinzipien hat. Deren Bedeutung wird auch in der Auseinandersetzung mit freiheitsgefährdenden Gegenmodellen zur Demokratie offenbar.

Um zu einem mündigen, werteorientiert und rational handelnden Staatsbürgern zu werden ist es wichtig, seine eigene Sichtweise in Diskussionen zu äußern und argumentativ zu begründen. Genauso wichtig ist aber die Fähigkeit, andere Sichtweisen zu tolerieren, die Perspektive wechseln zu können und auch die eigene Haltung zu hinterfragen. Nur in einem respektvollen Miteinander ist ein konstruktiver Austausch über verschiedene Positionen möglich und die Möglichkeit zu einem Kompromiss gegeben.

 

Angebote:

Vor Landtags- oder Bundestagswahlen werden häufig an der Schule Junior-Wahlen abgehalten, um die Schülerinnen und Schüler mit dem Ablauf von Wahlen vertraut zu machen.